Verlag Königshausen & Neumann
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Transformative - transitäre - transgressive Identitätsmodelle. Autothematische Exilliteratur zwischen Moderne und Postmoderne. € 48,00
Transformative - transitäre - transgressive Identitätsmodelle. Autothematische Exilliteratur zwischen Moderne und Postmoderne. € 48,00
ISBN: 978-3-8260-4299-7
Autor: Delianidou Simela
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenanzahl: 328
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Untersuchungsgegenstand sind die verschiedenen narrativen Selbstentwürfe autothematischer Exilliteratur und der Zusammenhang von kultureller und poetischer Alterität im Kontext ästhetischer Identitätskonzepte. In Klaus Manns Vulkan stellen sich die literarischen Figuren den Herausforderungen des Exils mittels transformativer Selbstentwürfe. Da diese heterogenen aktivistischen Identitätskonzepte Brüche und Risse aufweisen, werden die Universalien Ethik und Humanität nicht nur als Zivilisations-Garanten, sondern auch als Klammer dieser Heterogenität relevant. Es wird eine ethische Ästhetik propagiert, die Schreiben in den Dienst der Humanität stellt. Das Exil bietet in Anna Seghers Transit eine Chance zur Überwindung des entfremdeten modernen Ich im Zwischen-Raum des Transits. Im dadaistischen Spiel wird mit transitären Identitäten experimentiert. Über-zeitliche ethische Werte dienen der Identitätskohärenz und als Identitäts-Garanten. Ethisches Erzählen und ethisches Schreiben sind auch hier ästhetisches Programm, wahren jedoch Distanz zu jeglicher ideologischer Vereinnahmung. Die Identitätsarbeit der exilierten Figuren erfolgt in Hans Sahls Die Wenigen und die Vielen an der Schwelle zwischen Moderne und Post-Moderne. Die Bildung transgressiver Identitäten ist gekennzeichnet vom Zweifel an Identitätskonzepten, verstanden als post-modernes Element der Selbst- und Fremdentwürfe. Neben Ethik und Humanität wird der Zweifel zu einem identitätsstabilisierenden Faktor. Ethische Ästhetik des Zweifelns manifestiert sich im transgressiven hybriden post-modernen Schreiben. Die Autorin Simela Delianidou, Studium der Germanistik und Politikwissenschaft und 2001 Promotion an der Universität Trier. 2003-2005 Dozentin für DaF an der Universität Thessaliens in Volos. Seit 2005 Germanistik-Dozentin für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Aristoteles Universität Thessaloniki, Abteilung für Deutsche Sprache und Philologie.

48,00 EUR
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Robinson oder der Wind von Süden. Fünf flatterhafte Essays zum Verwehen aller Dinge. € 18,00
Robinson oder der Wind von Süden. Fünf flatterhafte Essays zum Verwehen aller Dinge. € 18,00
ISBN: 978-3-8260-4396-3
Autor: Luttringer Klaus
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenanzahl: 160
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die in diesem Buch versammelten Gedanken sind überwiegend während eines langen Sommers auf einer südlichen Insel entstanden und formuliert worden. Ihr Anlass war ein über viele Wochen ohne nennenswerte Unterbrechungen wehender, ungewöhnlich heftiger und oftmals auch schwerstürmender Wind. Der Wind brachte eine Unruhe, die unzureichend beschrieben wäre, wenn es nur um Entwurzelungen, um heulende Staubwirbel, um das Abräumen von Dächern und um Schlafl osigkeiten ginge. Der Wind wurde zum Symptom eines grundlegenden Wandels. Er forderte ebenso auf zum Widerstand wie er zum Nachdenken zwang über die Bedingungen, unter denen es sich mit ihm leben ließe. Die Widerstände erwiesen sich allerdings sehr bald als brüchig und waren letztlich zwecklos. Die Bedingungen konnten daher nur solche sein, die vom Wind selbst festgelegt wurden. Gewiss konnte man sich ins Haus zurückziehen, die Türen und Fenster, die Schlagläden geschlossen halten und den Schornstein mit Schafsfellen ausstopfen. Doch auch das sich geschützt wähnende Leben im Abgedichteten war bald gezwungen, sich als eine Spiegelung der herrschenden Windverhältnisse zu erkennen. Der Autor Klaus Luttringer schreibt in Hilden bei Düsseldorf. Veröffentlichungen u.a.: Die Bildung und ihr Narr (Rheda-Wiedenbrück) - Zeit der Höhlen (Freiburg) - Die Rückkehr der Steine (K&N) - Weit, weit... Arkadien, Über die Sehnsucht nach dem anderen Leben (Düsseldorf und Bensheim, K&N) - Weltgeschichte Zärtlichkeit (K&N) - Der Skorpion (München) - Kernspaltungen, Sieben Zeitkritische Essays (K&N)

18,00 EUR
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Von mir aus... Bewegter Leib - Flüchtiger Raum. Studie über den architektonischen Bewegungsraum. € 38,00
Von mir aus... Bewegter Leib - Flüchtiger Raum. Studie über den architektonischen Bewegungsraum. € 38,00
ISBN: 978-3-8260-4375-8
Autor: Leyk Manja
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenanzahl: 280
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die urbane Choreographie ist – trotz belegbarer philosophischer Überlegungen, künstlerischer Positionen und architektonischer, auf Performanz bezogener Entwürfe – ein noch ungeschriebenes Kapitel in der Geschichte des Bauens. Sie lässt sich nicht mit den etablierten Begriffen entwickeln. „Von mir aus...“, das ist wortwörtlich zu verstehen, denn das körperliche Volumen allein klärt nicht ausreichend das menschliche Verhältnis zum gebauten Raum. Raum von der Perspektive des Leibes aus erkennen zu wollen, ist ein Bruch mit klassischen Ansätzen. Bisher ist Bewegung immer als in einem bereits vorhandenen Raum mögliche gedacht worden. Aufgrund ihrer Flüchtigkeit ist sie nicht als Voraussetzung desselben erkannt worden. Immer das vermeintlich Stete war Basis des Unsteten. Dass Raum selbst fl üchtig sein kann, schließt eine neuartige Auffassung des Begriffs mit ein. Der Perspektivwechsel vollzieht sich vom gebauten Umraum zur Konstitution von Bewegungsraum. Das ist als kontinuierlicher Prozess zu verstehen. Es bleibt kein manifester Raum, der für andere nutzbar ist. Was bleibt ist eine räumliche Erinnerung, eingespeichert im Bewegungsarchiv des Einzelnen und abrufbar für jedes vergleichbare architektonische Gefüge. Die Autorin Manja Leyk ist diplomierte Kulturarbeiterin (FH), Medienkünstlerin und promovierte in Architekturtheorie.

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Die Verteidigung der Kultur: Mythos und Musik als Medien der Gegenmoderne. € 48,00
Die Verteidigung der Kultur: Mythos und Musik als Medien der Gegenmoderne. € 48,00
ISBN: 978-3-8260-3934-8
Autor: Lörke Tim
Erscheinungsjahr: 2010
Seitenanzahl: 308
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: In den deutschen Debatten um die kulturelle und politische Moderne bilden Mythos und Musik zusammen den Kern einer dezidiert deutschen Kultur, die Teilhabe an dem Geheimnis der Welt bedeutet und so den Gegensatz zur ephemeren Zivilisation und Politik darstellt. Es ist vor allem das Bildungsbürgertum, das ‚Kultur‘ als das kollektiv Imaginäre in Deutschland festschreibt, das identitätsstiftend Suprematievorstellungen befördert. Diesem Zusammenhang geht die Studie an verschiedenen Beispielen nach: Der Streit zwischen den Komponisten Ferruccio Busoni und Hans Pfitzner entzündet sich an den unterschiedlichen Konzepten, die Musik mit dem Mythos als Möglichkeit transzendenter Erfahrung und religiöser Sinnstiftung zu verbinden. Pfitzner reagiert kulturkonservativ und nationalistisch auf Busonis modernistisches Musikkonzept und erkennt darin einen Versuch, Deutschland durch die Musik zu demokratisieren. Der Streit zwischen den beiden Komponisten verdeutlicht das eminent Politische der vermeintlich politikfernen deutschen Kultur. – Thomas Mann reflektiert in seinen essayistischen Schriften wie im Doktor Faustus auf beide Komponisten und führt den besonderen Rang deutscher Kultur stets auf die Musik zurück. Er entwirft ein eng damit verbundenes bildungsbürgerliches, meritokratisches Demokratiemodell. Mann bleibt seinem spätestens 1909 entwickelten Kulturbegriff zeitlebens treu; er löst nur die enge Verbindung mit der Politik des Kaiserreichs, um die Demokratie und die Republik als Werkzeuge zur Erfüllung deutscher Kultur einzurichten. Abschließend wird der Doktor Faustus als geschichtsphilosophischer und musikorientierter Entwurf einer modernen Ästhetik zwischen den politisch besetzten Polen von Kultur und Zivilisation interpretiert, die die Suprematievorstellungen um freiheitliche Konzepte ergänzt. – Zuletzt wird Hanns Eislers Johann Faustus in seiner Abhängigkeit vom tradierten Kulturbegriff nachgezeichnet. Dabei wird deutlich, dass die DDR in ihrer Gründungsphase dem kollektiv Imaginären seit dem Kaiserreich verpflichtet bleibt, die ‚Kultur‘ jedoch mit einem anderen, trotzdem totalitären System verknüpfte. Damit wird auch das Scheitern des pädagogischen Projekts Thomas Manns deutlich: Sowohl Eislers Notizen und sein Libretto, aber auch die kulturpolitische Debatte um Johann Faustus beweisen, dass Manns demokratische Ästhetik keinen Rückhalt gefunden hat. Der Autor Tim Lörke, Studium der Germanistik und Anglistik an den Universitäten Heidelberg und Warwick. 2002-2006 Wiss. Mitarbeiter am Faust-Archiv Knittlingen. Seit 2006 wiss. Angestellter am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Mitherausgeber des Faust-Jahrbuchs. Sprecher des Kreises junger Thomas Mann-Forscher in der Dt. Thomas Mann-Gesellschaft.

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ISBN: 978-3-88479-002-1
Autor: Baumgartner
Kurzinhalt: Erstmals erscheint hier der Briefwechsel zwischen Charlotte Sophie Gräfin Bentinck und beiden Gottscheds. Sie bieten farbenreiche Zeugnisse zum Sozialleben in Leipzig-Salons, Exkursionen, Feste, das Bürgerleben zur Kriegszeit, Details zu einer Freundschaft zwischen Bürgertum und Adel; und sie erleuchten neue Seiten vom Charakter J. C. Gottscheds und der klugen und verführerischen Gräfin Bentinck. Am wertvollsten aber ist wohl das Licht, das sie auf das Leben von Luise Gottsched werfen. Obwohl wir mehr über das Leben dieser Frau als sonst irgendeiner Autorin im achtzehnten Jahrhundert wissen, ist dieses Wissen durch die von ihrem Mann geschriebene Biographie und den von ihrer Freundin 1771/2 stark redigierten Briefwechsel gefiltert. Aus originellen Quellen entwickeln sich hier neue Einsichten in ihre politischen Gesinnungen, ihre Verhältnisse zur Gräfin Bentinck und zu ihrem Mann, und zu ihrer Persönlichkeit. Die Herausgeberin Katherine Goodman studierte Germanistik an der University of Wisconsin/ Madison und ist zur Zeit als Professor of German Studies an Brown University in den Vereinigten Staaten tätig.

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Leben und Lehre Zarathustras
ISBN: 978-388-479003-8
Autor: Zölzer

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Die reformierte gymnasiale Oberstufe im Schülerurteil € 15,00 / Sfr 26,00
ISBN: 978-3-88479-004-5
Autor: Heubrock Dietmar
Erscheinungsjahr: 1979

15,00 EUR
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Wortkunde Material zum deutschen Sprachunterricht in der Sekundarstufe I € 12,00 / Sfr 21,40
ISBN: 978-3-88479-005-2
Autor: Ralla Mechthild
Erscheinungsjahr: 1980
Seitenanzahl: 74

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Rüstungswirtschaft und Rüstungstechnologie € 15,00 / Sfr 26,00
ISBN: 978-3-88479-006-9
Autor: Senger Jürgen
Erscheinungsjahr: 1980
Seitenanzahl: 126

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