Ironie und Objektivität Aufsätze zu Goethe € 25,00
1434

ISBN: 978-3-8260-1434-5
Erscheinungsahr: 1999
Seitenanzahl: 195
Kurzinhalt: Der Augenmensch Goethe wird längst als Dichter des objektiven Stils gefeiert, doch gilt er in der neueen Forschung auch als Meister einer souveränen Ironie. Die elf Aufsätze dieser Sammlung nehmen zum Ausgangspunkt, daß Objektivität und Ironie einander nicht aufheben, sondern sich steigern. Indem man Goethes Objektivität ironisch befragt und seine Ironie auf ihre Objektivität hin prüft, enthüllen sich Stil- und Gattungsfragen in ihrer weiteren Signifikanz als Probleme der Epistemologie, Hermeneutik und Psychologie. Durch die Verbindung zur Objektivität wird die Beziehung der Ironie zur Allegorie, Parodie und literarischen Anspielung in Goethes Werken beleuchtet. Die Aufsätze sind in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste, Allegorie und Objektivität, etabliert die allegorischen Aspekte von Goethes Objektivität in drei Studien über Egmont, Goethe in Italien, und Goethes Politik. Die zweite, Ironie und Tradition, behandelt Goethes ironisches Verhältnis zur literarischen Tradition durch jeweils zwei Aufsätze über Faust und Wilhelm Meisters Lehrjahre. In der dritten, Ironie, Objektivität, Genre, werden die gattungsmäßigen Aspekte von Goethes Ironie in Bezug auf Die Wahlverwandtschaften, "Novelle", "Hermann und Dorothea" und Werther in seiner Beziehung zum romantischen Märchen untersucht. Die Autorin Die bekannte amerikanische Goethe-Forscherin und ehemalige Präsidentin der Goethe Society of North America ist Professorin für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Uni-versity of Washington in Seattle. In Deutschland hat sie an den Universitäten von München und Tübingen gastiert. Sie ist Autorin von Goethe's Cyclical Narratives, Goethe's Faust: The German Tragedy, Goethe's Faust: Theater of the World, und zahlreichen Aufsätzen über Goethe, Shakespeare, Mozart/Schickaneder, Schubert und Droste-Hülshoff.


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