ISBN: 978-3-8260-4399-4 Autor: Buchner Wiebke Band Nr: 709 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Religion ist für das Denken und das Werk Thomas Manns von zentraler Bedeutung. Das zeigt diese Studie anhand der frühen Essays bis zum Beginn des Weltkriegs 1914 und der essayistischen Passagen der Novelle Tonio Kröger und des Dramas Fiorenza. In diesen Texten entwickelt Thomas Mann das ästhetische Programm, auf dem sein gesamtes Schaffen basiert. Das Reden vom Werk und vom Künstler wird durch die intensive Verwendung kunstreligiöser Redeweise und Denkfi guren bestimmt und steht im ständigen Bezug zu zeitgenössischen kunstreligiösen Strömungen und zu Thomas Manns philosophischem Dreigestirn: der „Tempelkunst“ Wagners, Schopenhauers Ästhetik und vor allem Friedrich Nietzsche. Gerade Nietzsche ist für Thomas Mann der wichtigste Vermittler des Christentums und Nietzsches Jesus von Nazareth dient in den Essays als Folie für den Typus des modernen Künstlers. Die Studie zeigt, dass Thomas Mann, anders als das Dreigestirn und auch im Gegensatz zu seinem Antipoden Stefan George, in seinen essayistischen Schriften auf eine ÉHumanisierungÉ des Religiösen zielt. Er entwickelt eine ethische Poetik, eine ästhetische Anthropologie: Das Zentrum, um das Thomas Manns Werk kreist, ist die Erlösung des Menschen durch die Kunst, durch eine freie, skeptische, dem Geheimnis des Menschen verpfl ichtete Literatur. Die Autorin Wiebke Buchner studierte Germanistik und Theologie in Kiel und promovierte 2008 an der Georg- August-Universität Göttingen.
ISBN: 978-3-8260-4379-6 Autor: Brosig Maria Band Nr: 704 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Brigitte Reimann (1933-1973) gehört zu den Projektionsgestalten der Literaturgeschichte, weil ihr exzessives Leben die Legende vom Künstler zu beglaubigen scheint. Teil dieser Legende ist das Romanexperiment „Franziska Linkerhand“ (1974), mit dem sich Reimann in der DDR-Literatur zu positionieren suchte. Die vorliegende Studie hinterfragt, was die aktuelle Konjunktur von Autorin und Werk nahe legt: Reimanns „Sitzplatz“ (Siegfried Lenz) in der DDR-Literatur. Wie behauptet sich ihr Fragment gegenüber Traditionen und Normen, die sich im Laufe seiner Entstehungszeit zu wandeln beginnen? Die Untersuchung beschränkt sich nicht auf das einzelne Werk, sondern verbindet sich mit Fragen nach der Genese von DDR-Literatur. Indem die Verfasserin den Roman in seinem Umfeld verortet, wird er als Schnittpunkt typischer und zugleich umbrechender Strukturen und Sinnbildungsmodelle lesbar. Sie profi liert Reimanns Position und zeigt, wie sich Merkmale der DDR-Literatur im Zugriff auf einschlägige Traditionen herausbilden und dabei Kanonisierungs- und Wandlungseffekte bewirken. Die Autorin Maria Brosig studierte Neuere deutsche Literatur, Kulturwissenschaft sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. 2008 Promotion; seit 2009 akademische Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Potsdam.
ISBN: 978-3-8260-4390-1 Autor: Yang Jin Band Nr: 707 Erscheinungsjahr: 2010 Seitenanzahl: 256 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Band macht insgesamt vierzehn Texte Hofmannsthals zum Gegenstand der Untersuchung. Die behandelten Werke erstrecken sich auf das Jugend- und Spätwerk des Dichters und umspannen einen Zeitraum von über drei Jahrzehnten; sie sind zudem gattungsübergreifend und beinhalten lyrische Dramen, Erzählungen und Tragödien ebenso wie Stücke der Tanzdichtungen. Die Textanalysen werden zu vier Themengruppen gebündelt, die jeweils bestimmte Schmerzaspekte im Fokus haben, nämlich Schmerz im Scheitern der Lustkonzeption, Schmerz im emotionalen Umfeld, Schmerz in Körperzeichen, Schmerz im Scheitern der Glückskonzeption. Es wird das Wagnis versucht, eine Vielfalt von Schmerzarten zu erforschen und den Schmerzbegriff in seiner psychosomatischen Gesamtheit im jeweiligen Text kontextualisiert auszuloten. Die literarische Präsenz des Schmerzes im Werk Hofmannsthals ist bisher weder in seiner gesamtheitlichen Struktur noch in Bezug auf seine textuelle Verfahrensweise explizit untersucht worden. Die Autorin Jin Yang studierte von 1991 bis 2000 Germanistik an der Peking Fremdsprachenuniversität, kam im Jahr 2000 als Stipendiatin von der Konrad-Adenauer- Stiftung nach Deutschland, um das Promotionsstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin fortzusetzen, schloss das Studium im Jahr 2009 ab.
ISBN: 978-3-8260-4428-1 Autor: Antipow Lilia, Petrick Jörn (Hrsg.) Sprache: deutsch Kurzinhalt: Grussworte – Kontexte – L. Antipow / J. Petrick: Spurensicherung. Anstelle einer Einleitung – L. Antipow: Denkanstöße und Marktstrategie. Die Rezeption der jüdischen Filmwelten der Sowjetunion in den beiden deutschen Staaten – H. Altrichter: Nur eine von mehr als einhundert Gruppen? Anmerkungen zur Geschichte der Juden in der Sowjetunion – C. Maier: Die zwanziger Jahre Aufbruch ins Unbekannte. Jüdisches Glück. Die „krummen Wege des Glücks“ oder eine Persifl age auf den jüdischen Rationalisten der Moderne – E. Wawra: Verharren im Unentschiedenen. Isaak Babel’s „Helden“ in Benja Krik – C. Kelch: Seine Excellenz. Zur Darstellung des „jüdischen Arbeiterhelden“ im sowjetischen Agitpropfi lm der 1920er Jahre – H. Heinzelmann: Die dreissiger Jahre. Ankunft im Roten Zion. Eine Kultur im Verschwinden. Die Rückkehr des Nathan Beker zwischen Schtetltristesse und sozialistischem Aufbau – N. Šaver: Klezmer und Klassik. Isaak Dunaevskijs Estraden-, Theater- und Filmkompositionen – N. Šaver: Die Glücksuchenden. Über die Funktion traditioneller jüdischer Musik im sowjetischen Kino der 1930er Jahre – R. May: Professor Mamlocks Ausweg(e). Von Brüchen und über Brüche der Illusionen menschlichen Glücks – M. Horn: Die zwei Gesichter des Professor Mamlock. Ein Vergleich der Filme von Herbert Rappoport (1938) und Konrad Wolf (1961) – L. Antipow: Die fünziger und sechziger Jahre. Umkämpfte Tabus Verlust des Bildes: Holocaust und sowjetischer Dokumentarfi lm im Widerstreit der spätstalinistischen Erinnerungskultur – L. Luks: Ambivalente Kontexte. Zum historischen Standort des Films Die Soldaten von Aleksandr Ivanov – L. Antipow: „Die Soldaten“? Jüdische Genderidentitäten im russischen Film – J. Kuck: Der gewöhnliche Faschismus und die sowjetische Mauer des Schweigens – P. Balsiger: Formen selbstverschuldeter Unmündigkeit. Michail Romms Suche nach der Gewöhnlichkeit des Faschismus – H. Altrichter: Das andere Gesicht der Revolution. Aleksandr Askol‘dovs Film „Die Kommissarin“ – N. Franz: Zur Bildsprache in Aleksandr Askol’dovs Film Die Kommissarin. – M. Dornhuber: Die neunziger-Jahre. Die Rückkehr der Vergangenheit. „So hassen sie mich – wie einen Juden.“ Babij Jar und Stalins Begräbnis: Evgenij Evtušenkos lyrische und fi lmische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus – O. Kobrynskyy: Die Anamnese eines Nicht-Täters. Ukrainer und der Holocaust in Leonid Gorovec’ Der Damenschneider – L. Antipow: Moses als Stalin in der „Georgischen Geschichte“. Iraklij Kvirikadzes Die Reise als Tragifarce jüdischer Identität – Y. von Saal: Verschwinde! Filmische Refl exionen einer Umbruchsepoche. Pogromgerüchte und -ängste in der Perestrojka – J. Petrick: Paris sehen und sterben oder von der Wirkmächtigkeit verdrängter Geschichte – I. Thumm-Kuhl: Paris – Traum und Trauma. Eine psychoanalytische Betrachtung des Filmes Paris sehen und sterben – G. Dehnert: Allgemeinmenschliches Drama? Zur Auseinandersetzung des Filmes Von Hölle zu Hölle mit dem Pogrom von Kielce am 4. Juli 1946 Die Herausgeber: Lilia Antipow, M.A., Jahrgang 1970, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und Übersetzerin. Jörn Petrick, M.A., Jahrgang 1974, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen.
ISBN: 978-3-8260-4444-1 Autor: Moskopp Werner Sprache: deutsch Kurzinhalt: Die Gedanken dieses Buchs sind in kurzen, eigensinnigen Aphorismen abgefasst, die dem Leser ein kryptisches Zwischen eröffnen: Zwischen transzendentaler Lyrik und hermetischer Philosophie, zwischen performativem Denken und ontologischem Dichten entfaltet sich ein bunter Reigen gefühlsdurchsetzter Sentenzen. In einer langen, wenn auch dunklen Logik versuchen die Gedanken auf die Einheit und Einzigartigkeit der Perspektive des Ich hinzudeuten. Zurückgenommen in eine Besinnung auf das je eigene Wesen gründet diese Einheit in der Frage nach den Bezügen zum Seinsdenken auf der einen, in der Frage nach den Bezügen des alltäglichen Miteinanders eines immer gleichbleibenden Daseins auf der anderen Seite. „Jeder Gedanke ist letzthin nur so gut, wie das verstehende Denken desjenigen, der ihn denkt.“ Der Autor Werner Moskopp wurde 2008 an der Universität Koblenz-Landau im Fach Philosophie promoviert und lehrt seitdem ebendort in den Studiengängen Ethik und Kulturwissenschaft. Forschungsschwerpunkte sind u. a. Kant, Dt. Idealismus, Nietzsche und Heidegger.
ISBN: 978-3-8260-4416-8 Autor: Horlacher Stefan (Hrsg.) Band Nr: 10 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Der Band untersucht, wie neu die seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verstärkt erfolgende mediale Infragestellung der Geschlechter grenzen wirklich ist und was ihr zugrunde liegt. Der Band diskutiert kritisch, inwiefern ein kulturwissenschaftlich-dia chroner Ansatz eine grundlegende Wandel- und Veränderbarkeit von Geschlechtergrenzen und somit auch die Relativität dessen auf zeigen kann, was wir Geschlecht nennen und nicht selten in einem Körper biologisch zu fundieren suchen. Hierbei rücken einerseits zeitlich und örtlich bedingte Konstruktions mechanismen von Weiblichkeit und Männlichkeit in den Blickpunkt. Diese reichen von der römischen Antike, dem elisa be thanischen England und dem humanistischen Frankreich über deutsche und englische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur aktuellen lebensweltlichen Problematik der Vater-Sohn-Beziehung und der Definition von Männ lich keit. In den Blickpunkt rückt andererseits aber auch die Frage, wie in den verschiedenen Wissenschafts disziplinen mit kultureller und biologischer Geschlechtlichkeit umgegangen wird. Der Band bietet hier zu ein Spektrum sich gegenseitig ergän zender, aber auch relativierender Ansätze aus den Bereichen der anglistischen, germanistischen und romanistischen Literatur- und Kulturwissenschaft, der Klassischen Philologie, Musikwissenschaft, Soziologie und Geschichtswissenschaft so wie der Geschlechter- und Männerforschung. Er enthält Beiträge von F.-H. Mutschler, T. Kühn, E. Tiller, S. Schötz, K. Stüssel, G. Pailer, C. Lainka, S. Horlacher, L. Böhnisch, L. Heiler, A. Kreutziger-Herr und G. Finke. Der Herausgeber Stefan Horlacher ist Professor für Englische Literaturwissenschaft an der TU Dresden.
ISBN: 978-3-8260-4381-9 Autor: Reitzenstein Markus Band Nr: 705 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Interpersonelle Bindungen und die Schwierigkeiten, die sie für alle Beteiligten mit sich bringen können, waren schon immer ein bei Autoren und Lesern fi ktionaler Literatur gleichermaßen populäres Sujet. In der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur nimmt die Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen jedoch eine besondere Form an: Im Fokus der literarischen Darstellung stehen von tendenziell pathologischer Abhängigkeit geprägte Bindungen. Doch was hat es mit dieser Zentralstellung des Motivs Abhängigkeit in der Literatur nach 1945 auf sich? Wie sehen die historischen, sozialen und psychologischen Hintergründe aus, die das Thema für ein breites Publikum so interessant machen? Und vor allem: Was gewinnt der Leser aus der Beschäftigung mit fi ktionaler Literatur über Abhängigkeit? Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Monographie mit einem interdisziplinären Ansatz, der zunächst den Abhängigkeitsbegriff prominenter Vertreter der Philosophie, Psychologie und Literaturwissenschaft diskutiert, um sodann einen eigenen Zugang zum Phänomen Abhängigkeit über die Analyse literarischer Texte vorzustellen. Der Autor Markus Reitzenstein studierte von 1999 bis 2005 neuere deutsche Literatur und neuere englische und amerikanische Literatur. Er war von 2007 bis 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen und ist dort zur Zeit tätig als Lehrkraft für besondere Aufgaben.
ISBN: 978-3-8260-4364-2 Autor: Meierhofer Christian Band Nr: 702 Erscheinungsjahr: 2010 Seitenanzahl: 420 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Die Untersuchung erschließt den Prozess, in dem die Prosa der Frühen Neuzeit – unter Einschluss der Wissenskompilationen – über eine Entwicklung von etwa 200 Jahren erste Formen der Nachrichtenprosa aus sich entlässt. Von der mediengeschichtlichen Wende des Buchdrucks wird zur mediengeschichtlichen Wende der Zeitung geführt. Die einzelnen Phasen der Transformation markieren kompilatorisch umfassende Textsammlungen als Repräsentanten veränderten Schreibens und Bewusstseins. Die lange unterschätzte, auch diskreditierte, in der neueren Forschung jedoch mehr und mehr aufgewertete Kompilatorik dient aber nicht nur der Breitenwahrnehmung solcher Entwicklungsstadien. Wichtig sind vor allem die Bündelungseffekte der collectio, an denen die rhetorische Trias von historia, fabula, argumentum oder in anderer Trennung: die funktionale Differenz von exemplum und historia unwirksam wird. So zeichnen sich schließlich im Spektrum frühneuzeitlicher Erzählweisen und Erzählabsichten die Konturen moderner Ereignisdarstellung ab, mit einem bis dahin undenkbaren Stellenwert von Empirie. Aus der langen Tradition rhetorischer Funktionsgebung entwickeln sich dabei erste Schreibintentionen im Sinne der Zeitung. Der Autor Christian Meierhofer studierte von 2001-2006 Kommunikationswissenschaft, Deutsche und Englische Philologie an der Universität Münster. 2009 erfolgte die Promotion mit dieser Arbeit an der Universität Bremen. Dort ist er zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Germanistik tätig.
ISBN: 978-3-8260-4355-0 Autor: Azuelos Daniel (Hrsg.) Sprache: deutsch Kurzinhalt: Die aus Hitler-Deutschland gefl üchteten Deutschen haben recht und schlecht versucht, in den jeweiligen Exilländern, die sie aufgenommen hatten, Fuß zu fassen. Anfangs waren sie noch oft der Illusion erlegen, dass der Nationalsozialismus besiegt werden könne durch den Zusammenschluss der demokratischen Kräfte. Auch ihre aktive Unterstützung der Strategien der Volksfront lässt sich so erklären. Bald aber mussten sie erkennen, dass das Nazi-Regime viel solider war als sie gedacht hatten und dass die Idee der Rückkehr in die Heimat immer unwahrscheinlicher wurde. Wie gestaltete sich nun das Leben der Menschen, die die Forschung als „die kleinen Leute“ des Exils zu bezeichnen pfl egt? Dies war eine Geschichte mit Haken und Ösen, mit der sich dieses Buch befassen möchte. Die Flüchtlinge aus Nazideutschland hat es in alle Himmelsrichtungen verschlagen. Ihr Blick blieb trotzdem eine Zeit lang auf Deutschland gerichtet, aber ihnen wurde bewusst, dass ihr erzwungener Aufenthalt in Frankreich, in Gross- Britannien, in der Tschechoslowakei, in den Vereinigten Staaten, in Süd-Amerika, in Palästina, in Schanghai, in Neuseeland, auf den Philipinnen viel länger zu dauern drohte und dass sie nun versuchen mussten, sich auf das Land und die Leute, die ihnen Schutz und Hilfe boten, einzulassen und sich zu integrieren. Es wird sich aber zeigen, dass die Bedingungen für einen Neuanfang sehr verschieden angelegt waren. Manche konnten noch an ihre früheren Erfolge in der Heimat anknüpfen. Die meisten aber fristeten ein kümmerliches Dasein in Ländern, in denen Verhältnisse herrschten, die ihrer ehemaligen Lebensart in keiner Weise entsprachen. Der Herausgeber Daniel Azuélos ist Professor für deutsche Literatur und Iddengeschichte an der Université de Picardie Jules Verne (Amiens).