Verlag Königshausen & Neumann
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Philosophie  
 


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Analytik und Ethik der Namen Epistemata Philosophie  Bd. 320    € 35,00 / Sfr 61,80
Analytik und Ethik der Namen Epistemata Philosophie Bd. 320 € 35,00 / Sfr 61,80
ISBN: 978-3-8260-2268-5
Reihen Nr: EpiP
Band Nr: 320
Erscheinungsahr: 2002
Seitenanzahl: 329
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Trotz jahrtausendelanger Auseinandersetzung mit Propria besteht in der philosophischen Auseinandersetzung noch keine Übereinstimmung darüber, wie Namen funktionieren. Singuläre Termini wie z.B. "Paris" oder "Hitler" scheinen unmittelbar mit den Gegenständen verbunden zu sein, deren Eigennamen sie sind. Doch so einfach ist es nicht. Dieser Text will die diesbezügliche Debatte in der analytischen Philosophie rekonstruieren, sie einer Kritik unterziehen und sie dann in den Bereich der Ethik fortschreiben. Die schlichte Auffassung der "Bedeutung" von Eigennamen wird durch eine komplizierte ersetzt: Es ist durchaus möglich, selbst zu Ihrem eigenen Eigennamen ein Verhältnis zu pflegen, bei dem Sie - je nach Situation - mit Recht den eigenen Namen als bedeutungslos bzw. bedeutungsvoll interpretieren. Es wird gezeigt, wie unsere sprachlichen Ausdrücke unser Verständnis von der Welt sowie von unserer eigenen Identität prägen. In einem nicht trivialen Sinne bin ich mein Name. Diese Sicht zusammen mit den Ergebnissen der Ausführungen zur analytischen Philosophie bilden die Grundlage für eine Ethik der Namen. Anhand des Terminus "Personifikation" wird in dieser Ethik gezeigt, warum Eigennamen anderen Bezeichnungsweisen als Mittel der Identifikation und Personifikation vorzuziehen sind. Dabei spielt die Tatsache eine Rolle, daß Eigennamen ihre Referenten bezeichnen, ohne sie damit auch schon auf bestimmte Attribute festzulegen. Mittels Namen bezeichnete Personen sind somit frei von Rollenbestimmungen und sind, mit Kant gesprochen, "Zweck an sich selbst". Der Autor Ian Kaplow, geb. 1969 in Philadelphia in den USA, studierte Philosophie, Anglistik, Psychologie und Künstliche Intelligenz in Gambier (USA), Edinburgh (Schottland) und Berlin. Er lehrt Philosophie an der TU Berlin.

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Andere Wege in die Moderne - Forschungsbeiträge zu Patockas Genealogie der Neuzeit 2. Band von 2 Bänden hrsg. v. L. Hagedorn Orbis Phaenomenologica - Quellen Neue Folge Bd.1.2 € 36,00 / Sfr 63,00
ISBN: 9783826028472
Reihen Nr: OPhQ
Band Nr: 1.2
Erscheinungsahr: 2006
Seitenanzahl: 224
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Der Forschungsband widmet sich zentralen Fragen von Patockas ideengeschichtlichen Entwürfen. Dazu zählen insbesondere seine Analysen zu den Protagonisten der italienischen Renaissancephilosophie sowie seine Studien zu Cusanus und vor allem zu seinem großen tschechischen Vorläufer Comenius, dessen geistiges Erbe immer stärker in den Mittelpunkt von Patockas Reflexionen zur europäischen Geistesgeschichte rückte. Die Herausgeber Ludger Hagedorn (geb. 1967) ist Lehrbeauftragter für Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Hans Rainer Sepp (geb. 1954) ist tätig am Prager Zentrum für Phänomenologische Forschung und lehrt Philosophie an der Prager Karls-Universität.

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Andere Wege in die Moderne - Studien zur europäischen Ideengeschichte von der Renaissance bis zur Romantik 1. Band von 2 Bänden -  hrsg. v. L. Hagedorn  Orbis Phaenomenologica - Quellen Neue Folge  Bd. 1.1 € 49,80 / Sfr 87,20
Andere Wege in die Moderne - Studien zur europäischen Ideengeschichte von der Renaissance bis zur Romantik 1. Band von 2 Bänden - hrsg. v. L. Hagedorn Orbis Phaenomenologica - Quellen Neue Folge Bd. 1.1 € 49,80 / Sfr 87,20
ISBN: 9783826028465
Reihen Nr: OPhQ
Band Nr: 1.1
Erscheinungsahr: 2006
Seitenanzahl: 480
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Der Textband versammelt die wichtigsten Studien, in denen Jan Patocka seine Thesen zur Genealogie der europäischen Neuzeit entwickelte und deren Akzente - von Nikolaus von Kues bis zur Romantik - er originär zu bestimmen suchte. Die heutige Infragestellung linearer Geschichtsmodelle und ein geschärftes Bewusstsein für die Pluralität geistiger Entwicklungen verleihen den aufgewiesenen ideengeschichtlichen Phänomenen eine neue Aktualität. Alle Texte werden - mit einer Ausnahme - hier erstmals auf deutsch vorgelegt, einschließlich einer umfassenden Auswahl ideengeschichtlicher Studien, die Patocka in den vierziger Jahren als Teil eines Fragment gebliebenen geschichtsphilosophischen Werkes verfasst hatte und die erst in den neunziger Jahren wiederentdeckt wurden. Der Autor Jan Patocka (1907-1977) gilt als der wichtigste tschechische Philosoph des 20. Jahrhunderts. In den 30er Jahren studierte er in Freiburg bei Husserl und Heidegger. Neben originär phänomenologischen Schriften umfasst sein Werk vor allem Arbeiten zur Politik und Geschichtsphilosophie, zur Ästhetik, Kunst und Literatur. Mit kurzen Unterbrechungen bestand für Patocka in der kommunistischen Tschechoslowakei Lehr- und Publikationsverbot. In den legendären Prager "Untergrundseminaren" übte er dennoch einen großen Einfluss auf die geistige und politische Entwicklung seines Landes aus. Patocka war Mitbegründer und erster Sprecher der Bürgerrechtsbewegung Charta 77. Erschöpft durch eine Reihe von Polizeiverhören starb Patocka kurz nach Veröffentlichung dieser Deklaration am 13. März 1977

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Anerkennung Interdisziplinäre Dimensionen eines Begriffs Ein Symposium Studien z.System der Philosophie Bd. 5 (weitere Bände nicht in unserem Verlag) € 20,50 / Sfr 37,00
ISBN: 9783826019050
Erscheinungsahr: 2000
Seitenanzahl: 183
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Das Problem der Anerkennung steht heute im Mittelpunkt unterschiedlicher Disziplinen: Philosophie, Theologie, Rechtswissenschaft, Anthropologie, Sozialpsychologie, Psychoanalyse. Dementsprechend unterschiedlich sind die methodischen Zugänge zu dieser Frage und ebenso die versuchten Antworten. Die Palette der Theorien, die zum Anerkennungsbegriff vertreten werden, reicht vom Erklärungsmuster des Sozialdarwinismus über psychologische Theorien der Voraussetzungen für Herausbildung des Selbstbewußtseins (oder Selbstvertrauens) von Individuen bis hin zu philosophischen Konzepten einer Anerkennung als Grund für vernünftige Allgemeinheit des "Welthabens", ja zuletzt bis hin zu theologischen bzw. religionsphilosophischen Letztbegründungen gelingender zwischenmenschlicher Anerkennung in göttlicher (trinitarischer) Liebe, die menschlichem Lieben- und Anerkennenkönnen als Prämisse vorausgeht. Dabei reicht das Bedeutungsspektrum divergierender Anerkennungsmodelle von einem Konfliktmodell bis zu einem Harmoniemodell, je nachdem, ob Anerkennung begriffen wird als Domestizierung einer auf Leben und Tod gehenden Kampfessituation oder als ethische bzw. ethisch-religiöse Verwirklichung der wahren Bestimmung des Menschen. Methodisch wird Anerkennung thematisiert von der Sozialpsychologie und Psychoanalyse als Problem der Herausbildung des (empirischen) Selbstbewußtseins, des Gefühls des Geachtetseins, des Selbstvertrauens und der dafür notwendigen Bedingungen in den sozialen Verhältnissen. Die Rechtswissenschaft kann am Begriff der Menschenwürde des Art.1 GG ansetzen und Verbindungslinien ziehen zu Verhältnissen der Anerkennung, in denen die Rechtspersonen ihre rechtliche Freiheit verwirklichen können. Innerhalb der Philosophie finden sich zumindest drei weitere unterschiedliche Begriffe von Anerkennung(sstruktur): begründet durch prinzipientheoretische Erörterungen des Problems von Intersubjektivität, durch ethische Erörterung über die Achtung, Verantwortung und Verpflichtung gegenüber dem Anderen sowie durch utilitaristisch-pragmatische Erörterungen der verteilungsgerechten Regulierung von Glücksansprüchen in der Gesellschaft. Die Theologie schließlich fragt radikal nach dem letzten Grund der Anerkennung des Menschen als eines Individuums in dem Verhältnis zu Gott. Diesen Dimensionen des Anerkennungsbegriffs widmete sich ein interdisziplinäres Symposium, das im Rahmen der Gesellschaft "System der Philosophie" im März 1998 in Wien stattfand. Die dabei gehaltenen neun Referate von ausgewiesenen Vertretern der Theologie, Philosophie, Rechtswissenschaft und Psychoanalyse werden in diesem Sammelband veröffentlicht. Vorwort - Peter Reisinger: Sozialsystem und Anerkennung - Yasuhiro Kumamoto: Einheitliche Struktur der vertikalen und horizontalen Anerkennungen in Hegels Phänomenologie des Geistes - Wolfgang Schild: Anerkennung als Thema in Hegels "Grundlinien der Philosophie des Rechts" - Gerhard Luf: Überlegungen zur Theorie der Anerkennung in der gegenwärtigen Rechtsphilosophie - Michael Köhler: Unbedingte Affirmation, Anerkennung und Rechtsverhältnis - Edith Düsing: Modelle der Anerkennung und Identität des Selbst (Fichte, Mead, Erikson) - Rolf-Peter Warsitz: Anerkennung als Problem der Psychoanalyse - Adriaan T. Peperzak: Anerkennung im Werk von Emmanuel Levinas - Traugott Koch: Anerkennung - das Absolute? Oder: Religion und Recht - Die Autoren Der Herausgeber Wolfgang Schild, geb. 1946; Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie (bei Erich Heintel) in Wien; Promotion Dr. iur. Wien 1968; Habilitation München 1977; seither Professor für Rechtsphilosophie, Strafrecht, Strafprozeßrecht und Strafrechtsgeschichte an der Universität Bielefeld. Schwerpunkte der Veröffentlichungen: Deutscher Idealismus (Kant, Hegel), Allgemeiner Teil der Strafrechtsdogmatik, Hexenforschung, Rechtsgeschichte in Bildern. Auch praktische Tätigkeit als Veranstalter von Ausstellungen aus dem Bereich der Rechtsgeschichte.

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Anfänge europäischen Philosophierens Heraklit, Parmenides, Platon Timaios € 19,50 / Sfr 35,30
ISBN: 978-3-8260-2001-8
Erscheinungsahr: 2001
Seitenanzahl: 178
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die Untersuchung besteht aus drei Teilen, die als voneinander unabhängig und jeweils in sich geschlossen konzipiert sind, sowie aus einem Schlußteil. Im ersten Teil wird Heraklits Philosophie in ihren Grundzügen dargestellt. Im zweiten Teil geschieht dasselbe für die Philosophie des Parmenides. Beide Teile zusammengenommen zeigen, daß die europäische philosophische Tradition dort, wo die Überlieferungslage es uns erlaubt, uns den Entwürfen großer Denker wirklich zu nähern, mit einer unerhörten Antithese (und das heißt mit zwei Anfängen) begonnen hat. Der dritte Teil hat Platons Dialog Timaios zum Gegenstand, genauer gesagt dessen wichtigsten Teil, in dem Platon die Entstehung der Welt vor Augen führt und das so, daß zu jener Antithese etwa ein Jahrhundert später ein Neues hinzutritt. Der Schlußteil zeigt einige Perspektiven auf, die sich ergeben, wenn man Heraklit und Parmenides, Platon und Parmenides, Platon und Heraklit zusammenbringt. Die Autorin Margot Fleischer, Dr. phil., ist emeritierte Professorin für Philosophie. Zahlreiche Publikationen: Bei K&N bereits erschienen: Die Zeitanalysen in Heideggers "Sein und Zeit". Aporien, Probleme und ein Ausblick, 1991; Zwei Absurde: Camus' "Caligula" und "Der Fremde", 1998.

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Angemessenheit Zur Rehabilitierung einer philosophischen Metapher € 25,00 / Sfr 44,60
ISBN: 978-3-8260-1492-5
Erscheinungsahr: 1998
Seitenanzahl: 197
Kurzinhalt: Die Metapher der Angemessenheit, die in der antiken und mittelalterlichen Philosophie eine zentrale Rolle spielt, könnte nach der neuzeitlichen und modernen Subjektivierung der Maßstäbe des Wahren, Guten und Schönen vor dem Subjektivismus einer maßstablosen Erkenntnis, Ethik und Ästhetik bewahren. Die Beiträge dieses Bandes schlagen einige Wege dazu vor oder rekonstruieren einen Teil der Geschichte, in dem Angemessenheit ihren Ort hatte. Inhalt: Vorwort - Einleitung - Theoretische Philosophie - Matthias Kaufmann: Ockhams direkter Realismus - Peter Lanz: Kriterien der Angemessenheit für Erkenntnis - Gibt es das? - Eve-Marie Engels: Was bedeutet "Passung" in biologischen Theorien - Praktische Philosophie - Malte Hossenfelder: Das "Angemessene" in der stoischen Ethik - Klaus-Michael Meyer-Abich: Angemessenheit im menschlichen Verhältnis nur Natur und zur natürlichen Mitwelt - Julian Nida-Rümelin: Angemessenheit als praktische Kohärenz - Barbara Merker: Sind angemessene Wünsche solche, die unseren Bedürfnissen entsprechen? - Georg Mohr: Gerechtigkeit als Angemessenheit - Ästhetik - Thomas Rentsch: Wie läßt sich Angemessenheit ästhetisch denken? Zum Zusammenhang von Schönheit, Metaphysik und Lebenswelt - Jens Kulenkampff: Mißklang und Wohllaut. Bemerkungen über Varianten des Begriffs der Harmonie. Die Herausgeber Barbara Merker, Professorin für Philosophie an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt/M.; Georg Mohr, Privatdozent, z.Zt. Vertretung einer Professur für Philosophie an der Universität Bremen; Ludwieg Siep, Professor für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

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Angewandte Ethik und Medizin Schriften des Instituts f.Angewandte Ethik und Medizin e.V. Bd.1 € 25,00 / Sfr 44,60
ISBN: 9783826017155
Reihen Nr: SIAE
Band Nr: 1
Erscheinungsahr: 1999
Seitenanzahl: 303
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Das "Institut für angewandte Ethik e.V." wurde 1994 als Verein gegründet. Mitglieder sind nicht nur Philosophen, sondern auch Rechtswissenschaftler, Mediziner, Theologen, Soziologen und Psychologen, die überwiegend in der Wissenschaft, einige jedoch auch in der Praxis tätig sind. Sie sind zur Erkenntnis gekommen, daß gerade in der Praxis ein großer Informationsbedarf in den Anwendungsbereichen der Ethik besteht, daß aber auch die Forschung und Weiterentwicklung von Ansätzen rationaler Ethik der Koordination bedarf. Viele Probleme der modernen, hochkomplexen Welt stellen uns vor gewaltige Herausforderungen, zu deren Lösung mehr als nur eine Wissenschaft aufgerufen ist. Der Verein hat sich die Aufgabe gestellt, sich auf möglichst allgemeinverständliche Weise mit relevanten Problemen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Nach den Gründungsbeschlüssen stehen im Vordergrund der Vereinstätigkeit die Lebensbereiche, die jeden Bürger existentiell angehen: Unser Umgang mit Beginn, Wahrung und Ende des Lebens sowie unsere Formen der wirtschaftlichen Existenzsicherung. Wo es - wie in der Medizin - um Gesundheit und Krankheit, um Leben und Tod geht, werden notwendig bestimmte ethische Standards angewandt, unbewußt oder bewußt. Und wo es - wie im Erwerbs- und Arbeitsleben - um Aufbau, Sicherung und Probleme wirtschaftlicher Existenz geht, werden notwendig immer auf allen Seiten Argumente der Verteilungsgerechtigkeit, also ethische Argumente, angeführt. Medizinische oder ökologische Fragestellungen sind ebensowenig wertneutral wie Probleme der Ökonomie, der Betriebsgestaltung oder der Organisation der diversen Medien. Ein Interessenausgleich, der sich über die gesellschaftlichen Konflikte nicht einfach nur erhebt, sondern ihre ernsthaften Gründe berücksichtigt, kann überhaupt nur dann sinnvoll angestrebt werden, wenn er sich an begründbaren, d.h. rationalen Normvorgaben orientiert, die - weil einsehbar - Basis etwa für eine parlamentarische Festlegung von Handlungsparametern in Gesetzen abgeben können. Die Aufgabe angewandter Ethik muß es daher sein, die diversen Handlungsfelder auf ihre Strukturen und damit auf die Bedingungen menschlicher Aktivität in ihnen hin zu untersuchen. Sie muß Problemlösungen (oder doch Problemstrategien) erarbeiten und vorschlagen, die von Anfang an die mögliche Akzeptanz berücksichtigen. Dabei spielt insbesondere der religiös-kulturelle Horizont einer Gesellschaft eine Rolle, aber fraglos auch die ökonomische und politische Stabilität, die zu erhalten selbst als ein Grundwert sich erweisen kann. Insoweit gilt es, anwendungsbezogene Arbeit mit prinzipieller Analyse zu verbinden. In einer Gesellschaft, in der sich die Trennung von Recht und Moral weitgehend durchgesetzt hat, kann es offensichtlich nicht mehr Aufgabe staatlicher Gewalt sein, bestimmten Moralvorstellungen zur Durchsetzung zu verhelfen. Wo der Staat nur noch diejenige Freiheits- und Existenzsicherung zum Ziel hat, die der einzelne zur eigenständigen Bestimmung des "guten Lebens" braucht, wächst die Freiheit des einzelnen, wachsen aber auch die Aufgaben der "Zivilgesellschaft" bei der Suche nach Kriterien einer autonom zu gestaltenden, möglichst rational anderen gegenüber ausweisbaren Verhaltensgrundlage: Das Bedürfnis nach einer rationalen Ethik kann nur durch gesellschaftliche Interaktion erfüllt werden. Als Forum versteht sich das Institut für angewandte Ethik. Inhalt Vorwort: Zur Gründung des Instituts für angewandte Ethik e.V. - Einleitung - W. Marx: Fundamentalethik ohne Anwendung ist leer - angewandte Ethik ohne theoretische Begründung ist blind - I. Grundfragen einer angewandten Ethik: U. Steinvorth: Angewandte Ethik und Zivilgesellschaft - D. Birnbacher: Ethische Probleme der Rationierung im Gesundheitswesen - H. G. von Manz: Lebensqualität und Bewertung menschlichen Lebens - G. Brudermüller: Ethikkommissionen und ethischer Diskurs - II. Medizinethische Konfliktsituationen: D. Birnbacher: Grenzen der Intensivmedizin aus ethischer Sicht - R. Merkel: Ärztliche Entscheidungen über Leben und Tod in der Perinatalmedizin - H. G. von Manz: Biologische Kriterien, Interessen, personale Wahrnehmung - Zu Formen der Argumentation bei der Ethik am Lebensbeginn - U. Steinvorth: Genomanalyse - Lasten, Rechte und Pflichten des Gebrauchs genetischen Wissens - III. Zur Ethik des Arztes: M. Westhofen: Operative Hochleistungsmedizin. Handlungszwang zwischen ärztlicher Ethik, wirtschaftlichem Erfolg und Qualitätskontrolle - U. Wiesing: Die Integrität der Arztrolle in Zeiten des Wandels - P. Becchi: Der unmögliche Heiler - Zum Spannungsverhältnis zwischen Arzt und Patient - B. Schöne-Seifert: Behandlungsverzicht bei Schwerstkranken: Wie würden Ärzte und u.a. Pflegekräfte entscheiden? - Anhang: Literatur - 1. Einführung in die Ethik - 2. Medizinethik - 3. Ethikkommissionen - Dokumentation: 1. Weltärztebund: Deklaration von Helsinki/Tokio - 2. Arzneimittelrecht (Auszug) - 3. Verfahrensordnung für die Muster-Ethikkommission - 4. Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften - Autorenverzeichnis - Personenverzeichnis - Sachverzeichnis Der Herausgeber geb. 1949, Studium der Rechtswissenschaft und der Philosophie, Dr. iur., von 1989-1994 im Bundesministerium der Justiz, seit 1995 Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe. Vorsitzender einer Ethikkommission. Forschungsgebiete: Medizin- und Pharmaethik; rechtsethische Probleme des Familienrechts.

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1 x 'Angewandte Ethik und Medizin Schriften des Instituts f.Angewandte Ethik und Medizin e.V. Bd.1 € 25,00 / Sfr 44,60' order
Angst vor der Moderne Philosophische Antworten auf Krisenerfahrungen Der Mikrokosmos Jena 1 9 0 0 - 1 9 4 0 Kritisches Jahrbuch der Philosophie Bd.5 € 25,00 / Sfr 44,60
ISBN: 9783826019197
Reihen Nr: KJPh
Band Nr: 5
Erscheinungsahr: 2000
Seitenanzahl: 228
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Am Mikrokosmos Jena zu Beginn des 20. Jahrhunderts lassen sich jene allgemeinen philosophischen und kulturellen Entwicklungen des Jahrhunderts freilegen und untersuchen, die das geistige Makroklima in Deutschland bestimmt haben. Hier lehrten Rudolf Eucken, Max Scheler und Eberhard Grisebach. In Gottlob Freges Vorlesungen erhielt Rudolf Carnap entscheidende philosophische Anregungen. Zugleich war Carnap in das lebensreformerische Milieu eingebunden, dem sich auch der Verleger Eugen Diederichs, der Philosoph und Pädagoge Hermann Nohl sowie die Mitglieder von Freistudentischer Jugend und Sera-Kreis verpflichtet fühlten. Im Jenaer "Tatklima" drängten gerade auch die Philosophen auf öffentliche Wirksamkeit. In den Krisenjahren nach dem ersten Weltkrieg entstanden philosophische Bünde, die bald überregionale Bedeutung in Deutschland erlangten. Bruno Bauch gründete die Deutsche Philosophische Gesellschaft, Rudolf Eucken wurde zur Leitfigur des nach ihm benannten Eucken-Bundes, der Neuhegelianer Max Wundt regte die Gründung der Gesellschaft Deutscher Staat an. Der Rechtsphilosoph C. A. Emge versuchte, das Weimarer Nietzsche-Archiv zum Propagandaforum für die Nazis umzufunktionieren. Kurzum: Die Wechselbeziehungen zwischen Philosophie und Gesellschaft inmitten der politischen Verwerfungen vom späten Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in die Zeit des Nationalsozialismus lassen sich in exemplarischer Analyse an der Jenaer Konstellation analysieren. Der Herausgeber lehrt Philosophie an der Universität Jena

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1 x 'Angst vor der Moderne Philosophische Antworten auf Krisenerfahrungen Der Mikrokosmos Jena  1 9 0 0 - 1 9 4 0  Kritisches Jahrbuch der Philosophie  Bd.5 € 25,00 / Sfr 44,60' order
Anknüpfen an Kant Konzeptionen der Transzendentalphilosophie € 25,00 / Sfr 43,80
ISBN: 978-3-8260-2096-4
Erscheinungsahr: 2001
Seitenanzahl: 158
Sprache: deutsch

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1 x 'Anknüpfen an Kant Konzeptionen der Transzendentalphilosophie € 25,00 / Sfr 43,80' order
Anleitung zum glücklichen Nichtsein - Offenbacher Mainländer Essay-Wettbewerb 2005 € 14,80 / Sfr 26,30
ISBN: 9783826033308
Erscheinungsahr: 2006
Seitenanzahl: 94
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die Stadt Offenbach am Main lobte durch ihr Kulturdezernat im Sommer 2004 einen Essay-Wettbewerb aus. Sie wollte den Offenbacher Philosophen und Dichter Philipp Mainländer (1841-1876) ehren. Er skizzierte in seinem philosophischen zweibändigen Hauptwerk Die Philosophie der Erlösung (1876/1886) ein beeindruckendes Untergangsszenario, das in seiner Radikalität singulär dasteht. "Die Bewegung der Menschheit überhaupt ist die Bewegung aus dem Sein in das Nichtsein", heißt es dort. Der Philosoph vernimmt "im ganzen Weltall nur die tiefste Sehnsucht nach absoluter Vernichtung, und es ist ihm, als höre er deutlich den Ruf, der alle Himmelssphären durchdringt: Erlösung! Erlösung! Tod unserem Leben! Und die trostreiche Antwort darauf: ihr werdet Alle die Vernichtung finden und erlöst werden". An wen richtet sich dieser Ruf? Was bedeutet der Gedanke der Erlösung bezogen auf Mainländers kosmologischen Entwurf? Welche Relevanz hat Mainländer für die Gegenwart? Antworten auf diese Fragen erhofften sich die Auslober des Wettbewerbs durch die Beiträge der Wettbewerbsteilnehmer, die unter dem Thema Der Gedanke der Erlösung bei Philipp Mainländer und seine Bedeutung für die Gegenwart ausgearbeitet werden sollten. Jene wurden nicht enttäuscht. Der vorliegende Sammelband enthält die Wettbewerbsbeiträge, die Statements der Juroren sowie das Grußwort vom Oberbürgermeister anläßlich der Preisverleihung am 29.04.2005 in Offenbach am Main. Der Herausgeber Winfried H. Müller-Seyfarth, Dr. phil, studierte Philosophie und Germanistik; Herausgeber der Werke von Philipp Mainländer und Julius Bahnsen; lebt als Privatgelehrter in Berlin. Bei K&N 1993 erschienen: "Die modernen Pessimisten als décadents - Von Nietzsche zu Horstmann. Texte zur Rezeptionsgeschichte von Philipp Mainländers Philosophie der Erlösung".

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1 x 'Anleitung zum glücklichen Nichtsein - Offenbacher Mainländer Essay-Wettbewerb 2005 € 14,80 / Sfr 26,30' order

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