Verlag Königshausen & Neumann
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Medienwissenschaften / Theater  
 


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Literatur im Film. Beispiele einer Medienbeziehung. Film - Medium - Diskurs Band 22 € 39,80 / SFr 69,70
Literatur im Film. Beispiele einer Medienbeziehung. Film - Medium - Diskurs Band 22 € 39,80 / SFr 69,70
ISBN: 978-3-8260-3805-1
Reihen Nr: Film
Band Nr: 22
Erscheinungsahr: 2007
Seitenanzahl: 376
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Vorspann – S. Neuhaus: Literatur im Film. Eine Einführung am Beispiel von Gripsholm (2000) – E. Binder / C. Engel: Film und Literatur: Von Liebeleien, Konflikten und langfristigen Beziehungen – M. Sölkner: Über die Literaturverfi lmung und ihren ‚künstlerischen Wert‘ – S. Keppler: „Bildersturm“: Gerhart Hauptmann und das Kino – D. Brötz: Fürst Myškin auf Hokkaido - ein intermedialer Vergleich zwischen Fëdor Dostoevskijs Roman Der Idiot (1868/69) und Akira Kurosawas Film Hakuchi (1951) – C. Riccabona: Nachvollzug einer radikalen Veränderung. Herbert Veselys Verfi lmung der Erzählung Das Brot der frühen Jahre von Heinrich Böll – S. Carpentieri / G. Fuchs: Vom konventionellen Roman zum hochkomplexen Film: Bernardo Bertoluccis Moravia-Verfi lmung Il Conformista (1970) – K. Müller-Salget: Musik statt Literatur. Luchino Viscontis Filmversion von Thomas Manns Erzählung Der Tod in Venedig – G. E. Grimm: Friedrich Dürrenmatts Kriminalroman Das Versprechen und seine Verfilmungen – R. Esterhammer: Heimatfi lm in Österreich: Einblicke in ein facettenreiches Genre – B. Hoiß: Der weite Weg vom Wiener Schnitzel zur Waldfeenheimat. Das Verhältnis von Kino und Literatur am Beispiel der Filmrezeption Franz Tumlers – E. Sauermann: Kafkas Roman Das Schloß in den Verfilmungen von Noelte/Schell und Haneke – O. Wenskus: Die so genannte Niedere Mythologie in Michael Hoffmans A Midsummer Night‘s Dream (1999) und in Fantasyverfi lmungen – S. Klettenhammer: Vom Diskurs-Roman zum Anti-Melodrama – Elfriede Jelineks Die Klavierspielerin in der Verfilmung von Michael Haneke – und andere Autoren: M. Rehfeldt, W. Kofl er / F. Schaffenrath, A. Rußegger, M. Gebhardt

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Medialität und Zeichen - Konzeption einer pragmatisch-sinnkritischen Theorie medialer Erfahrung Film - Medium - Diskurs Bd. 19 € 39,80 / Sfr 69,70
ISBN: 978-3-8260-3339-1
Reihen Nr: Film
Band Nr: 19
Erscheinungsahr: 2007
Seitenanzahl: 300
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Wenn das Medium als triadische Zeichenrelation im Sinne von Charles S. Peirce bestimmt wird, ist eine kritische Fortschreibung aktueller Medienepistemologie unvermeidlich. Es wird eine Theorie medialer Erahrung rekonstruierbar, die nicht ausschließlich die pragmatischen Machbarkeitbedingungen medialer Wirklichkeitskonstruktionen in den Blick zu nehmen vermag. Vielmehr lassen sich die sinnkritischen Möglichkeitsbedingungen begründen, nach denen das heute Selbstverständliche medialer Informationswelten bezüglich seiner Sinn- und Geltungsrelevanz anzufragen ist. Es können die Grundzüge einer integratoven Medientheorie aufgezeigt werden, die den Kommunikationsbedinungen eines sich medial definierenden Zeitalters sowohl in instrumenteller und kultureller als auch in epistemologischer Hinsicht gerecht werden kann.

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Narrative des Entsetzens - Künstlerische, mediale und intellektuelle Deutungen des 11. September 2 0 0 1 Film Medium Diskurs Bd. 4 € 29,80 / Sfr 52,20
ISBN: 9783826027772
Reihen Nr: Film
Band Nr: 4
Erscheinungsahr: 2004
Seitenanzahl: 328
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die Öffentlichkeit und das kulturelle Feld sind seit dem Beginn der Moderne immer wieder mit schrecklichen Ereignissen konfrontiert worden, deren Schock über längere Zeiträume multimedial verarbeitet und in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben wurde: das Erdbeben von Lissabon, der Erste Weltkrieg oder Ausch-witz. Die jeweilige Verarbeitungsleistung wurde vor allem von Intellektuellen, Kultur- und Medienschaffenden erbracht, deren Deutungen schließlich Erzählmodi für das gemeinsam Erfahrene generierten: Narrative des Entsetzens. Der Band Narrative des Entsetzens ist der Versuch, eine erste "Landkarte" davon zu zeichnen, wie die westliche Kultur mit dem 11. September 2001 umgegangen ist. Wie wurden die Terroranschläge von Künstlern verschiedener Disziplinen verarbeitet, gedeutet und dargestellt? Welche Rolle spielten die dominanten Medienbilder bei dieser Auseinandersetzung? Wie reagierten intellektuelle Vordenker auf das Undenkbare? Und in welcher Weise schrieb sich der Komplex "9/11" in die populäre Kultur ein? Die Beiträge des Bandes untersuchen diese Fragen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Beispiele aus bildender Kunst, Architektur, Musik, Literatur, Poesie, Theater, Comic, Fotografie, Film, aber auch Verschwörungstheorien und Witze über den 11. September werden vorgestellt und interpretiert. Auf die in der Literatur zum Thema weit verbreitete Alternative "Betroffenheit vs. Polemik" lässt sich dieser Band nicht ein, dem es um eine möglichst abgewogene Auseinandersetzung mit den Zeugnissen des Entsetzens geht. Dabei werden die Adaptionen und Brechungen des Ereignisses immer mit Beispielen und Traditionen in Beziehung gesetzt, die aus der Zeit vor den Anschlägen stammen. Durch diese übergreifende Kontextualisierung sowie die inter-diszi-pli-näre Vielstimmigkeit ver-sucht der Band, der Komplexität des Ereig-nisses gerecht zu werden. Matthias N. Lorenz: Nach den Bildern - 9/11 als "Kultur-Schock". Vorwort - Michael Beuthner: 9/11-Fernsehnachrichtenbilder und Echtzeitjournalismus als Teil kultureller Bedeutungsproduktion - Stephanie Bunk: Eine Demokratie der Fotografien. Die fotografische Archivierung des 11. September 2001 - Christiane Käsgen: Inszenierte Wirklichkeit. Physische Terrorerfahrung und fiktionaler Erzählmodus in Jules und Gédéon Naudets Dokumentarfilm "9/11" - - Bernd Scheffer: "... wie im Film": Der 11. September und die USA als Teil Hollywoods - Stefan Neuhaus: "Spiderman" und der 11. September - Andreas Jahn-Sudmann: 9/11 im fiktionalen Film: Analysen zu "11'09''01" und "September" - Russell B. West: Writing the Disaster: New York Poets on 9/11 - Walter Uka: Der 11. September auf dem Theater. Betroffenheit, Zynismus, stumme Bilder und lärmende Absurdität - Werner Jung: Terror und Literatur. Miszelle - Ole Frahm: Dreierlei Schwarz. Art Spiegelmans und Elein Fleiss' Interpretationen des 11. September '01 - Pierangelo Maset: Die Kunst und der 11. September 2001 - Olaf Winkler: Original medial. Daniel Libeskinds Pläne für Ground Zero: Zur Verlagerung der Originalität aus dem Entwurf in dessen Erläuterung - Andreas Schmitt-Sattelberg: "Deceit and Betrayel's a bitter fruit". Auf der Suche nach einer Poetik der populären Kultur in Bruce Springsteens "The Rising" - Carola Schormann: "We'll put a boot in your ass - it's the American way". Patriotismus und moralische Werte in der Country Music nach dem 11. September - Miriam Reinhard: Alles wie bisher - nichts wie es mal war. Der 11. September in der deutschen Musik zwischen den Generationen - Andrea Payk-Heitmann: "Freund-schaftsdienste" im Nachhall des Terrors. Zu den Reaktionen deutscher Literaten im Kontext intellektueller Amerikabilder - Andreas Hetzel: Das reine Ereignis. Philosophische Reaktionen auf den 11. September - Steffi Hobuß: "Die Wahrheit ist irgendwo da draußen". Verschwörungstheorien zum 11. September und die Frage nach dem Entkommen aus der Skepsis - Matthias N. Lorenz: Lachen nach dem / über den 11. September 2001. Komik im Angesicht des Schrecklichen. */Medienwissenschaft 4/2004, S. 429./* "Narrative des Entsetzens" bietet einen mannigfaltigen Überblick über die ersten kulturellen und intellektuellen Deutungsmuster, die sich zum 11. September herausgebildet haben. Mehr kann und will dieser Band nicht leisten. Dabei ist er jedoch deutlich reflektierter als viele andere Veröffentlichungen und hebt sich auch aufgrund der vielfältigen und mutigen Themenwahl aus der Masse der Post-9/11-Bewältigungs-Analysen ab. */Germanistik 3,4/2004, S. 710f./* Der Band will nicht die politischen Hintergründe und Folgen dieses "überschwelligen Ereignisses" (G. Anders) sondieren, sondern fragt, wie die Terroranschläge auf das World Trade Center medial und kulturell verarbeitet und damit gedeutet wurden. (...) Der Band bietet eine breitgefächerte Bestandsaufnahme zum Thema. Die Beiträge argumentieren durchgängig auf hohem Niveau und sind zugleich außerordentlich lesbar geschrieben. Insgesamt stellt der Band eine wohltuend unaufgeregte Bereicherung dar - jenseits der Verschwörungs- und Anti-Verschwörungstheorien, die den Diskurs zum 11. September durchziehen. */Weimarer Beiträge 4/2005, S. 622-627/* Mit einem ungewöhnlichen Nachwort beschließt Matthias Lorenz den umfangreichen, aber wegen seiner Multiperspektivität und wissenschaftlichen Sorgfalt äußerst lesenswerten Band, indem er die "Komik im Angesicht des Schrecklichen" untersucht: Lachen nach dem/über den 11. September 2001. */Arbitrium 2/2005, S. 135ff./* Für mehr Ambivalenz, weniger Dichotomien: Dieser Gedanke zieht sich durch viele der von Matthias Lorenz versammelten Beiträge über die kulturelle und mediale Verarbeitung des Anschlags auf das World Trade Center vom 11. September 2001, die aus zwei Symposien im Sommer 2003 und 2004 hervorgingen. Der Herausgeber Matthias N. Lorenz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg. Er lehrt im Studiengebiet "Sprache & Kommunikation" in den Bereichen Literarische Kultur und Medienkultur. Publikationen: Martin Walser in Kritik und Forschung. Eine Bibliographie, Bielefeld: Aisthesis 2002; als Hrsg.: DOGMA 95 im Kontext. Kulturwissenschaftliche Beiträge zur uthentisierungsbestrebung im dänischen Film der 90er Jahre, Wiesbaden: DUV 2003. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Analyse diskursiver, medialer und fiktionaler Repräsentationen des Holocaust sowie in der Antisemitismusforschung; eine umfangreiche Studie über Martin Walser, die Juden und der Antisemitismusvorwurf ist derzeit in Vorbereitung.

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Porno-Pop - Sex in der Oberflächenwelt Film - Medien - Diskurs  Bd. 8 € 16,80 / Sfr 29,90
Porno-Pop - Sex in der Oberflächenwelt Film - Medien - Diskurs Bd. 8 € 16,80 / Sfr 29,90
ISBN: 978-3-8260-2950-9
Reihen Nr: Film
Band Nr: 8
Erscheinungsahr: 2005
Seitenanzahl: 208
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Zehn Jahre nach den letzten Debatten um Pornographie, die mit dem Erscheinen von Catharine MacKinnos Buch ,Nur Worte' (1994) und Drucilla Cornells Replik ,Die Versuchung der Pornographie' (1995) auch in Deutschland geführt wurden, hat sich die "Kampfzone" (Michel Houellebecq) tatsächlich ausgeweitet. Einleitung: Porno-Pop. Sex in der Oberflächenwelt - Politik & Öffentlichkeit - C. Pornschlegel: Wem gehören die Töchter? Zum sexuellen Machtanspruch der Konsumgesellschaften - N. Niemann: Einige unkontrollierte Notizen zum Thema Pornografie und neueste Öffentlichkeit - Cl. Gehrke: Rotkäppchen und die Pornographie - J. Metelmann: Flesh for Fantasy. Das Porno-Pop-Format und die Dialektik der pornografischen Aufklärung - Krieg & Gewalt - L. Hentschel: Das Kommen der Bilder. Jacques Derridas Gastfreundschaft für Schurken visuell gedacht - N. Wojtko: Fun, Folter, Führerbunker. Das pornoisierte Bild der Gewalt - Kunst, Literatur & Film - H. Liebs: Spul mal vor, Alter. Navigationshilfen in Babylon: Die Kunst als Global Positioning System im Feld der Pornographie - K. Röggla: dein fleisch juckt uns nicht! - J. Dicks: Am Ende aller Unterschiede. Gedanken über 100 Millionen Jahre Porn - B. Obermayr: Man f.... nur mit dem Herzen gut. Pornografien der Liebe bei Vladimir Sorokin - D. Schmidt: Zwischen den Medien. Traumnovelle (Schnitzler), Eyes Wide Shut (Kubrick) und die ‚longue durée' der Pornographie - S. Rothoehler: Ménage à trois au cinéma. Die Utopie des Porno-Pop - Music, Television & Clipworld - F. Werner: "Pornography on Wax"? Funktionalisierte Grenzüberschreitungen im US-amerikanischen Rap - Chr. Pundt: Spot an, Lust aus: Wie der Sex ins Fernsehen kam und darin verschwand - S. Flaßpöhler: Shake your tits! Pornopop als Chance - Anhang - PorNomaden - die überschrittene Überschreitung, oder: eine These zur Diskussion Der Herausgeber Jörg Metelmann, Dr.phil., Kulturwissenschaftler, ist z.Zt. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Medienreligion" an der Humboldt-Universität zu Berlin. Publikationen: Zur Kritik der Kino-Gewalt. Die Filme von Michael Haneke, München 2003; Bild-Raum-Kontrolle. Videoüberwachung als Zeichen gesellschaftlichen Wandels (Hrsg., zusammen mit Leon Hempel), Frankfurt, erscheint Frühjahr 2005.

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Prima la danza! - Festschrift für Sibylle Dahms Reihe Tanzforschungen Bd. 6 € 59,00 / Sfr 102,10
ISBN: 9783826027710
Reihen Nr: Tafo
Band Nr: 6
Erscheinungsahr: 2004
Seitenanzahl: 479
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Vorwort der Herausgeber - Grußadressen - J. Stenzl: Zwei gesungene mittelalterliche Hohelied-Dramen - H. Schulze: Ordnung und Unordnung. Zur Funktion von Tanz im Drama der venezianischen Oper des 17.Jahrhunderts - D. Brandenburg: Orpheus, der Sänger und das Musiktheater - G. Croll: "Was machen wir mit dem Schluß?",Il fine' in der italienischen Alceste von Gluck - I. Brandenburg: Ipermestra o Le Danaidi von Millico und Calzabigi. Ein opernreformatorischer Versuch im Neapel des späten Settecento - Th. Hochradner: Mozart und die Volksmusik. Über ein unentwegt populäres Thema - M. Malkiewicz: Wolfgang Amadeus Mozarts Skizzenblatt zu Le gelosie del serraglio KV Anh.109 (135a) - R. Angermüler: Mozarts "tänzerischer" Don Juan, Paris 1866 - J. Senigl: Der Bühnenkomponist Johann Michael Haydn und seine Beziehungen zum Kloster Lambach - E. Hintermaier: Ein bisher unbekanntes Porträt Johann Michael Haydns von Andreas Nesselthaler - K. A. Jügensen: Il balletto italiano nella Copenhagen del secolo XVIII - M. Woitas: Salvatore Viganò und die Vision eines romantischen Tanztheaters - M. Linhardt: Ziererei und Wahrheit, oder: Das Bühnenspiel der Kunigunde von Thurneck und das erzählte Käthchen von Heilbronn - G. Oberzaucher-Schüller: Leben und Werk des Herrn C. Eine Marginalie zu Kleists Über das Marionettentheater - I. Guest: Jean Coralli and the influence of Eugène Scribe at the Porte-Saint-Martin - C. Jeschke: Schals und Schleier als choreographische Verfahren im Tanztheater des 19.Jahrhunderts - M. Jahrmärker: Les Trois Maries. Zu Selbstverständnis und Selbstbewußtsein einer Kunstepoche - A. Lindmayr-Brandl: Was ein Walzer alles kann. Gedanken zum Werkcharakter von Schuberts Tanzmusik - G. Walterskirchen: Die Zeit die Größ'res will und Klein'res nur vermag. Theater-, Vereins- und Salonkultur in Salzburg zur Mitte des 19.Jahrhunderts - G. Giordano: Nuove strade: la Furlana da sala, saletta, salotto - M. Cofini: "Tarantella diurna" e "Furlana notturna": due LVCES e due HORAE complementari di una stessa, antica tipologia di danza? - O. Panagl: Lebenstrauma - Traumwelt. Realitätsverlust und Sinnsuche in Opern von Debussy, Korngold und Martinu - E. Suritz: Die Moskauer Jahre von Iwan Chljustin - Th. Steiert: Bewegungsmuster. Zur Funktion der Musik im Handlungsballett des 19.Jahrhunderts - H. Koegler: Wenn die Musik die gehorsame Tochter des Tanzes zu sein hat. Über Les Sylphides als die musikalische Ursünde des modernen Balletts - K. Kieser: Profil ist alles. Waslaw Nijinski, L'Après-midi d'un faune und die Reliefbühne - A. Rasche: Dynamik im Raum. Harald Kreutzberg in Tanzphotographien von Hans Robertson - P. Berné: Luigi Ricci und die mündliche Überlieferung in der italienischen Oper - G. Dorris: Dance and the New Opera Company, 1941-1945 - S. Schroedter: Der Tanz bei den Salzburger Festspielen. Zufälle, Zwischenfälle und glückliche Fügungen - Sibylle Dahms Lebenslauf - Literaturverzeichnis Die Herausgeber Gunhild Oberzaucher-Schüller, studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Lehraufträge für Tanzgeschichte an den Universitäten Wien, Bayreuth und Salzburg und am Konservatorium der Stadt Wien. Seit 2003 Leiterin der Derra de Moroda Dance Archives am Institut für Musikwissenschaft der Univ. Salzburg - Daniel Brandenburg, bis 1997 Dozent für Operngeschichte an der Universität Salzburg, seit 2001 Mitarbeiter des Forschunginstituts für Musiktheater der Universität Bayreuth - Monika Woitas, geb. 1961. Studium der Musikwissenschaft, Publizistik / Kommunikationswissenschaft und Philosophie in Salzburg. Seit 1999 Hochschuldozentin für Musikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

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Radio-Kultur und Hör-Kunst Zwischen Avantgarde und Popularkultur 1 9 2 3 - 2 0 0 1 € 25,00 / Sfr 44,60
ISBN: 978-3-8260-2097-1
Erscheinungsahr: 2001
Seitenanzahl: 346
Sprache: deutsch

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Singularität und Sittlichkeit Die Kunst in Aldo Walkers in medienphilosophischer Perspektive € 34,80 / Sfr 60,90
ISBN: 9783826026201
Erscheinungsahr: 2004
Seitenanzahl: 130
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Es bleibt eines der größten, die Epochen übergreifenden Geheimnisse und zugleich eine der bedeutendsten Leistungen gelingender Kunst, daß sie ganz aus sich heraus für das, wofür sie erst ein Beispiel gibt, Möglichkeiten des Verstehens schafft. Wo sonst Kontexte, Anwendungen, Geltungsbereiche in Übereinkunft ausgehandelt werden müssen, erzeugt das spezifisch künstlerische Werk im Erleben eine Evidenz. Aldo Walker (1938 - 2000) hat Kunst als eine Rhetorik der Evokationen am fortgeschrittenen Ort der durch ihn von Stunde null an mitbetriebenen arte povera, von minimal und conceptual art im epistemologischen wie im poetischen Sinne verstanden. Er hielt sie für fähig, aus sich heraus radikal neue und doch - über Erleben, nicht über Erkennen - auf Erfahrung bezogene Kontexte zu schaffen. Bilddenken im Sinne einer der Antike nachfolgenden Rhetorik mit dem Fokus einer stoisch-fröhlichen Anerkennung von Wirklichkeit und Lebenswelt verband sich in seinen Unternehmungen mit dem alle Metaphysik eines ,stummen logos' zurückweisenden Insistieren auf der entscheidenden Beziehung des Betrachters zum Werk. Die Kunst wirkt nach Aldo Walker immer singulär, wälzt den Einzelnen und das Einzelne um. Walkers künstlerische, praktische wie bildtheoretische und epistemologische Reflektion zeigt, daß Sittlichkeit darin besteht, das wirkliche Schicksal des Unbefragten, also des realen Individuellen als singulär zu akzeptieren. Es entwirft sich so zwingend eine Kunst als Existenzform des Poetischen und Ästhetischen, des ,Singulären' wie des ,Sittlichen'. Der Bedeutung, den Bildern, Experimenten wie den Leistungen Aldo Walkers widmet sich diese erste kunsttheoretische und medienphilosophische Monographie über den offenkundig ,unvollendet' verstorbenen, jedoch ein exemplarisches, beispielgebendes und unverwechselbares Werk hinterlassenden Künstlers. Der Autor Hans Ulrich Reck, Philosoph, Kunst- und Kulturwissenschaftler, Publizist, Mitarbeit an Ausstellungen. M.A. 1976. Seit 1995 Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Zahlreiche Publikationen. Bei K&N bereits: Grenzziehungen. Ästhetiken in aktuellen Kulturtheorien (1991), Zugeschriebene Wirklichkeit. Alltagskultur, Design, Kunst, Film und Werbung im Brennpunkt von Medientheorie (1994).

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Tabu und Tabubruch in Literatur und Film. Film - Medium - Diskurs Bd. 20 € 28,00 / Sfr 49,00
ISBN: 978-3-8260-3341-4
Erscheinungsahr: 2006
Seitenanzahl: 204
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Tabus sind "offene Geheimnisse": Man glaubt sie zu kennen, ohne genau zu wissen, was sich hinter ihnen verbirgt. Immer ist ihr Übertreten mit Gefahren, Risiken, Sanktionen verbunden. Diese Spannung zwischen Tabu und Tabubruch hat die Geschichte des Begriffs, der sich um 1900 vom ethnologischen Terminus zum Schlüsselbegriff der Kulturanthropologie und Religionswissenschaft entwickelte, nachhaltig geprägt und wirkt bis in die Gegenwart fort. Die Beiträge des Sammelbandes stellen in Überblicksaufsätzen und in Fallstudien Aspekte der Tabudarstellung in der Literatur des 20. Jahrhunderts (z.B. Antisemitismus- und Euthanasie-Darstellung) und im Film heraus (z.B. Gewalt und Jesus-Bilder). Es geht um die Frage, auf welche Weise kulturelle, religiöse, politische Tabus künstlerisch produktiv werden und welche Funktion (defensiv, restriktiv oder instruktiv) sie haben. M. Braun: Einführung - H. Detering: "Das offene Geheimnis". Tabus und Tabubrüche in der modernen Literatur - L. Bluhm: "Die zweite Schuld"? Tabu und Tabubruch im Umgang mit der NS-Vergangenheit - M.H. Gelber: Martin Walsers "Tod eines Kritikers". Tabubruch und literarischer Antisemitismus - D.v.Engelhardt: Sterben und Sterbehilfe in der Literatur des 20. Jahrhunderts - S. Hake: Hitler im Kino. Tabubrüche im deutschen Film - H.E. Friedrich: Verbotene Bilder: Gewalt im Film - O. Jahraus: Jesus geht nach und kommt von Hollywood. Jesusfilme zwischen Tabu und Faszination, zwischen Bilderverbot und Visualisierung - S. Neuhaus: Tabu und Tabubruch im erotischen Film (Basic Instinct, Intimacy u.a. ) - B. Dahlke: Wer darf über wen, mit wem und worüber lachen? Komische Erzählstrategien in Literatur, Film und Comic über den Massenmord an Juden - U. Schaffers: Verbotene Worte? Sprachliche Normen und Tabubrüche in Film und Fernsehen Der Herausgeber Michael Braun, Leiter Referat Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung, (seit April 2006) apl. Prof. an der Universität zu Köln. Promotion 1993, Habilitation 2000. Studium der Germanistik, Kath. Theologie, Pädagogik und Politikwissenschaft in Aachen, Bonn, Edinburgh, Pittsburgh. Jüngste Publikationen: Stefan Andres. Leben und Werk (2. Aufl . 2006), Kontext Film. Beiträge zu Film und Literatur (Mithrsg. 2006), Europa im Wandel (Mithrsg. 2005), Das literarische Fragment (2002).

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Tanztheater und bildende Kunst nach 1 9 4 5 Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte Bd. 11 € 40,00 / Sfr 70,90
ISBN: 9783826012372
Reihen Nr: StLK
Band Nr: 11
Erscheinungsahr: 1996
Seitenanzahl: 237

40,00 EUR
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1 x 'Tanztheater und bildende Kunst nach  1 9 4 5  Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte Bd. 11 € 40,00 / Sfr 70,90' order
Tustep für Einsteiger € 10,50 / Sfr 18,40
ISBN: 978-3-8260-1254-9
Erscheinungsahr: 1996
Seitenanzahl: 340

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