ISBN: 978-3-8260-4175-4 Autor: Schäfer/Schuhmann (Hrsg.) Band Nr: 3 Erscheinungsjahr: 2009 Seitenanzahl: 88 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Was erleichtert menschliches Sterben? Die Antworten auf diese Frage unterscheiden sich sehr stark. Besonders kontrovers wird über die Bedeutung von Religion und Weltanschauung im Sterbeprozess diskutiert. Verbreitet ist die Auffassung, dass der Glaube das Sterben erleichtert. Genauso verbreitet ist aber auch der Zweifel an dieser Auffassung. Was stimmt denn nun? Was wissen Sterbeforscher, Pflegekräfte, Ärzte und Seelsorger über die Bedeutung von Religion und Weltanschauung im Sterbeprozess? Welche empirisch fundierten Studien und Antworten gibt es zu diesen Fragen? Kann man Unterschiede bei Menschen, die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen angehören, feststellen? Dieser Fragenkomplex war Gegenstand dieser Fachtagung. Vorwort – E. Engelke: Einführung zum Thema – B. Heller: Im Angesicht des Todes: Spirituelle Modelle für die Bereitung zum Sterben – A. Büssing: Spiritualität und Religiosität als Ressource im Umgang mit chronischen Krankheiten – Y. Bilgin: Sterben als Sinn des Lebens – Interviewrunde zur Frage: Sterben Gläubige leichter? Teilnehmer: Sr. Paula Helm, Ute Maria Schmitt, Wolfgang Bader. Leitung: Prof. Dr. theol. Ernst Engelke, Eberhard Schellenberger Die Herausgeber Die Stiftung Juliusspital Würzburg ist ein Dienstleistungsunternehmen mit einer über 430-jährigen Geschichte, das mit humanitärem Auftrag im Krankenhaus und Seniorenstift, in landwirtschaftlichen Gütern und im Weinbau tätig ist. Im Jahre 2001 wurde hier die Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit gegründet, die bundesweit Fort- und Weiterbildungen für haupt- oder ehrenamtlich Tätige im Palliativ- und Hospizbereich anbietet. Günter Schuhmann ist seit Beginn Leiter der Akademie. Dr. Rainer Schäfer ist Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Palliativmedizin im Juliusspital Würzburg.
ISBN: 9783826013072 Autor: Kleiner Stefan (Hrsg.) Band Nr: 4 Erscheinungsjahr: 1997 Seitenanzahl: 146 Kurzinhalt: Anlaß für die Beiträge zu diesem Buch ist das fünfzigjährige Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland und ihr menschenverachtender Umgang mit Menschen und Behinderungen. INHALT: K. Wilms/M.R. Kraus: Ethik in der Medizin - E. Seidler: Traditionelle Probleme im umgang mit Behinderten - K. Dörner: Die sozialkritisch-kulturelle Auseinandersetzung mit Behinderung im Wandel der zeit - J. Neumann: Der Umgang mit dem Behinderten zwischen Ausgrenzung und "Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens" - A. Köpcke-Duttler: Lebensbeschädigung - Von den Erbgesundheitsgesetzen bis zum Bundesentschädigungsgesetz - A. Dyes: Ein Untersuchungsgespräch - P. Radtke: Wehret den Fortschritten - Subjektive Ansichten eines zum "Liegenlassen" Bestimmten - W. Thimm: Leben in Nachbarschaften - A. Köpcke-Duttler: Die wrong-life-Problematik - Gibt es ein Recht auf Nichtexistenz eines Menschen? - H.-M. Starßburg: Entwicklung der heutigen Konzepte für die medizinische Betreuung von Kindern mit Behinderungen - H. Metzger: Ärzten und Eltern von behinderten Kindern - Was wir euch gerne sagen möchten - T. Schroeder-Kurth: Genetische Beratung und Pränatale Diagnostik aus ärztlicher Sicht - H. Höhn: Krankheit und Behinderung aus der Sicht der Humangenetik Die Herausgeber sind Studentinnen und Studenten der Universität Würzburg. Sie haben sich im Studentenverband Ethik in der Medizin zusammengefunden, um ein Forum zur Erörterung wichtiger Grundsatz- und Grenzfragen der modernen Medizin zu schaffen.
ISBN: 9783826016417 Autor: Schönknecht Peter Band Nr: 9 Erscheinungsjahr: 1999 Seitenanzahl: 143 Kurzinhalt: Überlegungen zur Bedeutung anthropologischer Ansätze für die moderne Psychiatrie bilden den Hintergrund einer Analyse der von dem Psychiater und Neurologen Jürg Zutt entwickelten Verstehenden Anthropologie. Die kritische Betrachtung sowohl naturwissenschaftlicher als auch geisteswissenschatflicher Ansätze ermöglicht der Verstehenden Anthropologie, die sog. Geisteskrankheiten in ihrer psychosozialen wie in ihrer biologischen Dimension gleichermaßen zu berücksichtigen. Von weitreichender Bedeutung ist der Versuch, Veränderungen des Erlebens, Empfindens und Verhaltens nicht einzig und allein als Symptome zu beschreiben, sondern als regelhafte Abwandlungen des menschlichen Wesens zu verstehen. Mit der Aufhebung des Unverstehbarkeitsaxioms psychischer Symptome wird die Grundlage für ein auf den Einzelfall abgestimmtes therapeutisches Herangehen geschaffen. Besonders deutlich wird dies im Fall psychotischer Erkrankungen, wo erst die Befreiung der Psychose vom Mythos des Unverstehbaren und ihr Verständnis als einer regelhaften Abwandlung des menschlichen Wesens einen individuellen Zugang zum Betroffenen als therapeutisch sinnvoll erscheinen läßt. Ein therapeutisches Ziel im weiteren Sinne verfolgen die Überlegungen Zutts zu einer Umordnung und Neustrukturierung der psychiatrischen Versorgung entsprechend dem spezifischen Charakter psychischer Krankheiten. Der Autor Peter Schönknecht studierte Medizin und Philosophie in Leipzig und Montpellier, 1997 Promotion, seit 1988 Assistent an der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg.
ISBN: 978-3-8260-2177-0 Autor: Groß Dominik Erscheinungsjahr: 2002 Seitenanzahl: 124 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Viele Gerichtsmediziner, Pathologen, Juristen und Kriminologen fordern seit Jahren eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die äußere und innere Leichenschau. Ihre Kritik zielt hierbei durchaus in verschiedene Richtungen: Unzureichende und uneinheitliche gesetzliche Vorgaben werden ebenso beklagt wie bestehende Mängel bei der Durchführung der Leichenschau oder eine unzureichende Akzeptanz aufseiten der Bevölkerung. Dabei ist bisweilen von "Fehlleistungen", von einer anhaltenden "Misere" und sogar von einer "unendlichen Geschichte" die Rede. Diese Feststellung unterstellt, daß die gegenwärtigen Probleme im Bereich der Leichenschau eine historische Dimension aufweisen. Damit erhebt sich zugleich die Frage, inwieweit die aktuellen Defizite tatsächlich geschichtlich begründbar sind bzw. sie sich bis zu den Anfängen einer institutionalisierten Leichenschau zurückverfolgen lassen. Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für die vorliegende Arbeit, die sowohl auf archivalische Quellen und zeitgenössische Druckschriften als auch auf die verfügbare aktuelle Sekundärliteratur zurückgreift, Die beiden nachfolgenden Kapitel beschäftigen sich mit der gegenwärtigen Praxis der äußeren und inneren Leichenschau in Deutschland. Auch hier gilt es die gesetzlichen Rahmenbedingungen ebenso zu erfassen wie aktuelle Klagen und Verbesserungsvorschläge. Der Autor Dominik Groß ist seit 1998 PD am Institut für Geschichte der Medizin in Würzburg; Gundolf Keil ist seit 1973 Ordinarius und Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin in Würzburg; Ulf R. Rapp ist seit 1993 Professor für Molekulare Zellbiologie und Direktor des Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung (MSZ) in Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-1441-3 Autor: Imhof Michael Erscheinungsjahr: 1997 Seitenanzahl: 215 Kurzinhalt: Das Buch ist synergetisch durch und durch: es umfaßt die Zeit- und Geistesgeschichte und projiziert diese in das Zentrum der modernen Medizin. Die geistige Krise der modernen Medizin wird zum Spiegel der Zeitkrise überhaupt. Der Autor hinterfragt das Phänomen der Krankheit sowohl aus ge-schichtsphilosophischer Sicht als auch mit den Mitteln der modernen Naturwissenschaften, von der Quantentheorie bis zur Chaostheorie. Er geht dabei weit über den Horizont der derzeitigen wissenschaftlichen Medizin hinaus und ordnet die Krankheit an sich in ein geistiges evolutionäres Konzept ein: Damit sind die Grundlagen für eine Medizinphilosophie der Zukunft geschaffen. Die Inhalte dieser neuen Philosophie bestehen in der naturwissenschaftlich-philosophischen Frage nach dem Wesen, der ,Substanz' der Krankheit, ihrer Kausalität und ihrem Wirken auf den verschiedenen Ebenen des Menschseins, von Quantenprozessen bis zur Psyche. Aus dieser Kreisebene heraus öffnet sich der Blick auf das Umfassende - den Sinn überhaupt. Die komplexe Problematik des Mensch-Seins und das Bedingt-Sein durch Krankheit, Leiden und Tod wird durchleuchtet. So wird ein weiter Bogen gespannt von der Quantentheorie und Quantenphilosophie bis zu transkulturellen Wegen der Heilung. Krankheiten können nicht isoliert betrachtet werden, denn sie stehen immer im Kontext mit dem Ganzen. Sie sind Strukturkonstanten des gesamten Zeit-Raumes. Aus der geistigen Dynamik dieses umfassenden Raumes heraus entwickelt der Autor seine Philosophie. Der Autor Michael Imhof studierte Medizin an der Universität Würzburg. Promotion. Fach--arzt für Chirurgie. Habilitation und Dozentur an der Universität Würzburg für das Fach Chirurgie. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung und angewandten Chirurgie. Lebt derzeit als wissenschaftlicher Autor in Würzburg.
ISBN: 9783826019517 Autor: Jacobi Rainer-M. E., Clausssen Peter C., Wolf Peter (Hrsg.) Band Nr: 3 Erscheinungsjahr: 2001 Seitenanzahl: 589 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Aus Anlaß des 80. Geburtstages von Dieter Janz, dem Gründungsvorsitzenden der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft, soll mit dem dritten Band der Schriftenreihe der Versuch unternommen werden, gleichsam in Anwendung der Leitgedanken Medizinischer Anthropologie jenes geistig-kulturelle Spektrum zu entfalten, dem sich gelingendes Arzttum in nicht geringem Maß verdankt. Sowohl das ärztliche Tun als auch der intellektuelle Austausch und die alltägliche Lebensform stehen bei Dieter Janz im Zeichen der Wahrheit der Begegnung. Mit der Berufung auf den 1973 neu eingerichteten Lehrstuhl für Neurologie der Freien Universität Berlin kam es zu einer bislang ungekannten therapeutischen und rehabilitativen Aufwertung dieser Disziplin: weltweit deutlich an dem von Dieter Janz geprägten nosologischen Wandel in der Epileptologie. Seine energische Ernstnahme des Patienten und dessen erzählter Krankheitsgeschichte ließ ihn jenen hohen Anspruch Viktor von Weizsäckers praktisch einlösen, nach dem die Heilkunde als ein geistiges Geschehen nur dies sei, "das, was im kranken Menschen geschieht, im Arzt gleichzeitig wiederholt und so seiner letzten Bestimmung zugeführt wird. Krankheit ist ein Examen, aber auch ein Unterricht; es wird geprüft, aber auch mitgeteilt." Beginnend mit einem Überblick zur Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des heute weithin als Janz-Syndrom bezeichneten Krankheitsbildes der Juvenilen Myoklonischen Epilepsie (P. Wolf), eröffnen den Band Abhandlungen zur aktuellen klinischen Praxis und Forschung der Epileptologie (V. E. Anderson, Th. Sander, B. Schmitz, K. F. Masuhr, M. Schöndienst, H. W. Kölmel), zur Reform der ärztlichen Ausbildung (W. Rimpau, D. Scheffner) und zum vielerorts vernachlässigten sozialmedizinisch-rehabilitativen Umfeld der Epilepsie (R. Thorbecke, M. Rickertsen, G. Schüler, M. Möller). Neben Annäherungen und Erinnerungen an den Umgang mit Dieter Janz (R. Schiffter, F. Lamprecht, M. Kütemeyer), folgen Beiträge zur Medizinischen Anthropologie in theologischer, philosophischer und medizinischer Perspektive, die sich den Anregungen des Janz'schen Denkens verpflichtet wissen (R.-M. E. Jacobi, P. Achilles, G. Kröger, W. Huber, H. Stoffels, B. Kimura, M. Schmidt-Degenhard, R. Wiehl, K. M. Meyer-Abich, M. Sack). Eine weitere Gruppe von Beiträgen imponiert durch ihre disziplinäre Heterogenität. Diese reicht von der altamerikanistischen Forschung und der Ägyptologie über Kulturphilosophie, Literatur- und Kunstgeschichte bis hin zu den ,Gärten Italiens'. Sie vermittelt schlaglichtartig Einblicke in den geistig-intellektuellen Kosmos und den Begegnungsreichtum des Jubilars (H. Wismann, M. Tellenbach, J. Assmann, P. Wapnewski, H. Tellenbach, L. Hölscher, A. Beyer, P. C. Claussen, N. Miller, M. Winner, T. Buddensieg). Den Abschluß des Bandes bilden drei erstmals veröffentlichte Briefe aus dem Nachlaß Viktor von Weizsäckers (C. Penselin) sowie eine lyrische Hommage an Dieter Janz (F. Cramer). Die Herausgeber Rainer-M. E. Jacobi, Physiker und Philosoph, 1985-1987 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut des Wissenschaftszentrums NRW in Essen, zur Zeit DFG-Projekt "Nachlaß Viktor von Weizsäcker" am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn. Peter Cornelius Claussen, Kunsthistoriker, seit 1988 Ordinarius an der Universität Zürich mit dem Schwerpunkt mittelalterliche Kunstgeschichte. Peter Wolf, Neurologie, seit 1985 ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums Bethel, Professuren an den Universitäten Münster und Bielefeld, seit 1994 Generalsekretär der Internationalen Liga gegen Epilepsie, seit 1996 Vorsitz der Europäischen Epilepsie-Akademie
ISBN: 978-3-8260-2421-4 Autor: Groß Dominik (Hrsg.) Band Nr: 3 Erscheinungsjahr: 2002 Seitenanzahl: 156 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um den ersten deutschsprachigen Buchband, der sich ausschließlich mit dem Thema ,Ethik in der Zahnheilkunde' auseinandersetzt - und dies zu einer Zeit, in der die übergeordnete Fachdisziplin ,Medizinische Ethik' längst über eine Vielzahl richtungsweisender Veröffentlichungen verfügt. In der zahnärztlichen Praxis stehen tagtäglich wesentliche menschliche Werte auf dem Spiel, denn die Therapie des Zahnbehandlers zielt u.a. auf die Wiederherstellung bzw. den Erhalt der oralen Funktionen, welche die Vitalfunktionen Ernährung und Verdauung ebenso beeinflussen wie die Fähigkeit zur Artikulation und Kommunikation, auf das Erleichtern oder Verhindern u.U. schlimmster Schmerzen und auf die Wahrung bzw. Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes des Patienten und dessen Einfluß auf Physis und Psyche. Die Beiträge des vorliegenden Themenbandes zeigen auf vielfältige Weise, daß die diagnostischen und therapeutischen Interventionen des Zahnarztes zahlreiche aus ethischer Sicht relevante Implikationen bergen, die das Zahnarzt-Patient-Verhältnis, das Verhältnis der Zahnbehandler untereinander und das Auftreten der zahnärztlichen Profession nach außen betreffen. Geleitwort von H. Weber - D. Groß und G. Keil: ,Ethik in der Zahnheilkunde' - eine entbehrliche Disziplin? - A. Karenberg: Zahnheilkunde und Ethik in Deutschland - Probleme und Perspektiven - D. Groß und K. Groß: Die ,Musterberufsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen' in ethischer Sicht - R. Carl: Ebenbürtigkeit und Verbundenheit. Ethische Fragen in der allgemein-zahnärztlichen Praxis - G. Kreyer: Die Psychosomatik des Orofazialsy-stems - Eine fachliche und ethische Herausforderung - J. Margraf-Stiksrud: Die Furcht vor dem Zahnarzt. Zum verantwortungsvollen Umgang mit Angstpatienten - R. Vollmuth: Rechtliche und ethische Betrachtungen zur ,Ästhetischen Zahnheilkunde'. Der Versuch einer Standortbestimmung - E.-R. Rohde: Wer bezahlt das? Der Anspruch auf technisch mögliche zahnärztliche Behandlung unter begrenzten Ressourcen - Kurzbiographien der Autoren - Personenregister - Sachregister Der Herausgeber Dominik Groß, geb. 1964 in St. Wendel, studierte Humanmedizin, Zahnmedizin und Geschichte in Homburg, Saarbrücken und Ulm und ist seit 1999 tätig als Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Würzburg.
ISBN: 978-3-8260-2420-7 Autor: Groß Dominik, Gundolf Keil und Ulf Rapp (Hrsg.) Band Nr: 2 Erscheinungsjahr: 2002 Seitenanzahl: 108 Sprache: deutsch Kurzinhalt: Im November 2001 fand an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg das zweite Treffen des von Ulf R. Rapp initiierten, überregionalen ,Würzburger Kreises' statt. Jenes Expertengremium dient der Erörterung ethischer Fragen in der Stammzellforschung und steht im Zusammenhang mit dem Sonderforschungsbereich ,Entwicklung und Manipulation pluripotenter Zellen'. Der vorliegende zweite Buchband bietet neben einer Einführung in die Thematik (Dominik Groß, Gundolf Keil, Ulf R. Rapp sowie Jobst Böning) und Fachvorträgen (Albrecht Müller, Erik Lundgren sowie Trutz Rendtorff) eine um Fußnotenkommentare ergänzte Wiedergabe der öffentlichen und der nichtöffentlichen Diskussion des ,Würzburger Kreises'. Die Herausgeber Dominik Groß ist Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Würzburg; Gundolf Keil ist Leiter des ,Instituts für Geschichte der Medizin' an der Universität Würzburg; Ulf R. Rapp ist Leiter des ,Instituts für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung' an der Universität Würzburg.