Verlag Königshausen & Neumann
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Musikwissenschaft  
 


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Bildgestaltendes Verstehen von Musik.Entwurf eines Modells einer nonverbal-verbalen Zugangsweise zur Musik als Beitag zur didaktischen Interpretation € 29,80/Sfr 52,20
Bildgestaltendes Verstehen von Musik.Entwurf eines Modells einer nonverbal-verbalen Zugangsweise zur Musik als Beitag zur didaktischen Interpretation € 29,80/Sfr 52,20
ISBN: 978-3-8260-3610-1
Erscheinungsahr: 2007
Seitenanzahl: 236
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Bildgestaltendes Verstehen von Musik meint die Methode eines nonverbalen Zugangs zur Musik, die eine an das Hören bzw. Malen anschließende Versprachlichung musikalischer Inhalte und Strukturen und eigener Betroffenheit verbessert. Der Autor entwickelt einen musikdidaktischen Ansatz, der das abstrakte Malen zur Musik als Brücke zur Sprachfindung nutzt. Ausführlich behandelt wird die Frage der Legitimation bildhafter Darstellungen von Musik. Es wird ferner untersucht, auf welchen Grundlagen eine bildnerische Sprache gefunden wird, die rückübersetzbar ist, also wieder auf die Musik zurückführt. Dabei geht es um mögliche Verbindungen von Farbe und Ton, Bild und Musik und die damit zusammenhängenden psychologischen Phänomene. Es wird analysiert, was als bildnerisches Ergebnis erwartet werden kann und wie damit umgegangen werden soll. Schließlich sollen sich anhand des Bildes Kommunikation und Intersubjektivität herstellen lassen. Im abschließenden Kapitel werden praktische Anregungen für eine Umsetzung gegeben.

29,80 EUR
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Der Klang des Hohen Liedes. Vertonungen des Canticum Canticorum vom 9. bis zum Ende des 15.Jahrhunderts. Textband und Notenband (2 Bände)  Jürg Stenzl Reihe Salzburger Stier  Bd. 1 € 78,00/Sfr 134,90
Der Klang des Hohen Liedes. Vertonungen des Canticum Canticorum vom 9. bis zum Ende des 15.Jahrhunderts. Textband und Notenband (2 Bände) Jürg Stenzl Reihe Salzburger Stier Bd. 1 € 78,00/Sfr 134,90
ISBN: 978-3-8260-3694-1
Reihen Nr: SaSt
Band Nr: 1
Erscheinungsahr: 2008
Seitenanzahl: 450
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Das Hohelied ist eine Sammlung von Liebesliedern aus dem 4. Jahrhundert v.Chr., in dem nicht von Gott, sondern offen von Liebesfreud und Liebesleid gesungen wird. Doch im Mittelalter wurden diese erotischen Texte zu dem am häufigsten und am intensivsten kommentierten Teil der Bibel. Neben den Psalmen ist das Hohelied bis ins ausgehende 17. Jahrhundert auch die wichtigste biblische Textquelle der Musikgeschichte. Erstmals wird in diesem Buch der Umfang der ein- und mehrstimmigen abendländischen Hohelied-Vertonungen aus einem Zeitraum von 700 Jahren erfasst. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, in welchen Kontexten die musikalische Rezeption des Hoheliedes erfolgte, in welcher Weise dieser erregende Text verstanden wurde und wie sich das Textverständnis im musikalischen Klang konkretisierte. Diese Musikgeschichte des hebräischen Shir Hash-Shirim, des lateinischen Canticum Canticorum, macht, weit über die Musikgeschichte hinausreichend, eindringlich bewusst, wie in der Zeit von den Karolingern bis zu Josquin Desprez der Klang des Hohen Liedes von einer feierlichen Vortragsweise eines liturgischen Textes zu einer eigenständigen musikalischen Sprache wurde.

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Ein Genie reift - Form und Fortschritt in den Kopfsätzen der Violinkonzerte Mozarts. Salzburger Stier Band 4 ca. € 36,00 ca. 240 Seiten
ISBN: 978-3-8260-4401-4
Reihen Nr: SaSt
Band Nr: 4
Sprache: deutsch

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Eine Zone des Klangs und der Stille. Luigi Nonos Orchesterstück 2°) No hay caminos, hay que caminar ... Andrej Tarkowskij. Salzburger Stier Band 3 ca. € 29,80, c. 220 Seiten
Eine Zone des Klangs und der Stille. Luigi Nonos Orchesterstück 2°) No hay caminos, hay que caminar ... Andrej Tarkowskij. Salzburger Stier Band 3 ca. € 29,80, c. 220 Seiten
ISBN: 978-3-8260-4368-0
Reihen Nr: SaSt
Band Nr: 3
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Vor dem Hintergrund der musikalischen und ästhetischen Grundlagen der späten Werke Luigi Nonos entwirft Erik Esterbauer ein umfassendes Bild von Nonos letztem Orchesterwerk No hay caminos, hay que caminar ... Andrej Tarkowskij. Die Charakteristika und Entwicklungen des Spätwerks von Luigi Nono, insbesondere der Kontext der Caminantes-Trilogie, die sowohl musikalisch als auch philosophisch speziell die Thematik des Wanderers (caminante) betreffen, stellen die Basis für Nonos Beschäftigung mit Andrej Tarkowskij dar, dessen Tod Ausgangspunkt für die Komposition war. Detaillierte musikwissenschaftliche Analysen unter Einbeziehung des umfangreichen Skizzenmaterials aus dem Archivio Luigi Nono in Venedig und ein vergleichendes Vorgehen decken die vielfältigen Bezüge zwischen Nonos Kompositionsprozess und Tarkowskijs fi lmischer Darstellungskunst auf. Trotz der Tatsache, dass sich Nono und Tarkowskij nicht persönlich kannten, verweist der Autor auf eine Vielzahl von thematischen und künstlerischen Kongruenzen zwischen den beiden Künstlern. Der Autor Erik Esterbauer studierte Musikwissenschaft und Musik- und Bewegungspädagogik in Salzburg sowie Psychologie in Salzburg und Wien.

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facta musicologica Musikgeschichten zwischen Vision und Wahrheit Festschrift für Wolfgang Ruf zum 60. Geburtstag € 44,00 / Sfr 77,00
facta musicologica Musikgeschichten zwischen Vision und Wahrheit Festschrift für Wolfgang Ruf zum 60. Geburtstag € 44,00 / Sfr 77,00
ISBN: 978-3-8260-2477-1
Erscheinungsahr: 2003
Seitenanzahl: 307
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Immer wieder haben Wissenschaftler konventionelle methodische Wege verlassen und dabei bemerkenswertes Neuland erobert. Gerade die bedeutendsten Denker ließen sich oft von Träumen und der freien Imagination inspirieren und kamen dadurch zu neuen Wahrheiten. Die Festschrift "Facta Musicologica", die dem Halle-schen Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Ruf gewidmet ist, begeht solche Pfade fröhlicher Wissenschaft. Die thematisch weit gestreuten Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit erotischen Implikationen in der musikalischen Figurenlehre, mit der endgültigen Klärung des Rätsels um Mozarts Requiem, mit Händels höchst abenteuerlicher Zeit in Italien oder mit der Wirkung von Musik auf den Ursus latex. So sprechen bekannte Forscher wie Rudolf Flotzinger, Hartmut Krones und Klaus Mehner nicht nur musikalisch, sondern auch allgemein kulturell Interessierte an, hinterfragen (selbst-) ironisch-kritisch musikwissenschaftliches Tun und überschreiten oft unmerklich auf geradezu schöpferische Art die Grenze zwischen Sein und Schein, gemäß dem Motto: Was heute als Fiktion erscheint, kann morgen Realität sein. Die Herausgeber Gilbert Stöck studierte Musikwissenschaft in Graz und Halle, ist Mitarbeiter am Halleschen musikwissenschaftlichen Institut und promoviert über Aspekte der Musikgeschichte Halles zur Zeit der DDR. Katrin Stöck studierte in Halle und Leipzig Musikwissenschaft, sowie germanistische Literatur- und Theaterwissenschaft und promoviert in Halle über "Szenische Kammermusik und Kammeroper in der DDR". Dr. Golo Föllmer lernte Klavierbauer, studierte Musik- und Kommunikationswissenschaften an der TU Berlin und Broadcast Communication Arts an der San Francisco State University, promovierte 2002 über "Musik im Netz" und arbeitet am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität in Halle.

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Florilegium Pratense - Mozart, seine Zeit, seine Nachwelt - Ausgewählte Aufsätze von Rudolph Angermüller anläßlich seines 65. Geburtstages mit inliegender CD € 49,80 / Sfr 87,20
ISBN: 9783826032585
Erscheinungsahr: 2005
Seitenanzahl: 476
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Der vorliegende Band Mozart, seine Zeit, seine Nachwelt. Florilegium Pratense ist dem langjährigen wissenschaftlichen Leiter und Generalsekretär der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, Rudolph Angermüller, aus Anlaß seines 65. Geburtstags gewidmet. Die Sammlung von Essays und wissenschaftlichen Aufsätzen, die aus der schier unüberschaubaren Bibliographie des Jubilars von den Herausgeberinnen, Geneviève Geffray und Johanna Senigl, Bibliothekarinnen an der Internationalen Stiftung Mozarteum und über viele Jahre enge Mitarbeiterinnen Rudolph Angermüllers, ausgewählt wurde, soll als Würdigung seines Wirkens für die Internationale Stiftung Mozarteum sowie seine wissenschaftliche Tätigkeit für und um den Genius loci zu verstehen sein und gleichsam dem interessierten Mozart-Liebhaber als auch dem fachkundigen Leser an die Hand gegeben werden. Die 26 Beiträge spiegeln ein breites Spektrum des vielseitigen wissenschaftlichen Interesses und profunden Wissens des Autors wider und können in sieben Themenschwerpunkte gegliedert werden: "Mozart und seine Zeit", "Studien zu ausgewählten Werken", "Opern-Studien", "Sänger der Mozart-Zeit", "Personen um Mozart", "Mozart-Pflege" und "Internationale Stiftung Mozarteum". Der Autor studierte Musikwissenschaft, Romanistik und Geschichte in Mainz, Münster und Salzburg. 1970 Promotion. Mitglied der Editionsleitung der Neuen Mozart-Ausgabe, Leiter der wissenschaftlichen Abteilung der Internationalen Stiftung Mozarteum, zahlreiche Ehrungen.

49,80 EUR
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Magie der Macht. Eine quellenkritische Studie zu Johann Ernst Altenburgs Versuch einer Anleitung zur heroisch-musikalischen Trompeter- und Pauker-Kunst. (Halle 1795) Salzburger Stier Bd. 2 € 38,00
ISBN: 978-3-8260-4116-7
Reihen Nr: SaSt
Band Nr: 2
Erscheinungsahr: 2009
Seitenanzahl: 304
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Johann Ernst Altenburgs berühmte ‚Trompetenschule‘ gilt als wichtigste Quelle zum barocken Trompeterwesen. Ihre vermutete geistige Nähe zu den großen Lehrwerken der Zeit - etwa Leopold Mozarts Gründliche Violinschule - verstellte bisher den Blick auf bedeutende Aspekte des Werks. Ungeahnt reiche Informationen enthüllt das Buch weniger als Instrumentallehrwerk denn als kulturhistorische Quelle, deren Relevanz weit über musikalische Fragen hinausgeht. Scheinbare Nebensächlichkeiten entpuppen sich als wichtige Hinweise auf Welt- und Musikkonzepte des Autors und geben Anlass manch langgehegtes Selbstverständnis zu hinterfragen, manch Missverständnis auszuräumen. Am Schnittpunkt von Musik und Politik entsteht das faszinierende Bild einer Repräsentationskunst, mit der die Trompeter als tönende Vertreter weltlicher Herrschaft ins Zentrum frühneuzeitlicher Machtgenese gerieten und gegen deren Verschwinden Altenburg vehement anschrieb. Der Autor Lars E. Laubhold arbeitet nach langjähriger Tätigkeit als Musikinstrumentenmacher und -restaurator (u. a. für die Streitwieser Foundation) heute als Musikhistoriker in Salzburg. 2000-2005 war er freier Mitarbeiter des Forschungsinstituts für Salzburger Musikgeschichte. Derzeit ist er an einem Forschungsprojekt am Dommusikarchiv Salzburg beteiligt.

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Merce Cunningham und der Moderne Tanz Körperkonzepte, Choreographie und Tanzästhetik € 40,00 / Sfr. 70,90
ISBN: 978-3-8260-1668-4
Erscheinungsahr: 2000
Seitenanzahl: 496
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Die Dissertation "Merce Cunningham und der Moderne Tanz. Körperkonzepte, Choreographie und Tanzästhetik" stellt über verfahrenstechnische und bewegungsstilistische Analysen verschiedene Schulen des deutschen Ausdruckstanzes und des amerikanischen modern dance vor. Eine diskursanalytische Untersuchung der amerikanischen und deutschsprachigen Tanzgeschichtsschreibung und der sich um die 20er Jahre konstituierenden Tanztheorien führt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Interpretationsmodellen und ästhetischen Kategorien zum Modernen im modernen Bühnentanz. Auf der Grundlage dieser breit angelegten Analysen wird die radikal sich abhebende Tanzästhetik von Merce Cunningham untersucht. Als Avantgardist unter den modern dance-Choreographen lehnt Cunningham eine expressiv gestimmte, aus einer Motivation sich herleitende Bewegungsästhetik als moderne Bühnentanzkonzeption ab. Demgegenüber stellt er eine aleatorische Choreographiekonzeption, deren gestalterisches Verfahren als konstruktives Entwerfen von Körperbewegungen gezielt analysiert wird. Die erzielte strukturelle Entflechtung der Körper/Bewegung hebt das Material des Tanzes eindringlich hervor. Cunningham setzt damit ein ästhetisches Denken über die Kunst des Tanzes in Szene, in der die materialspezifische Konfiguration der Körperbewegung in den Mittelpunkt rückt. Grundsätzlich ist die Forschung dem Anliegen gewidmet, die kulturgeschichtliche Bedeutung des Bühnentanzes als eigenständige kulturelle Praxis herauszustellen und praxisbezogene und theoriegeschichtliche Fragen seiner Körperbildung zu erörtern, wobei die phänomenologische Erscheinung des Tanzens zur Sprache gebracht wird. Die Autorin Sabine Huschka, in Dortmund 1964 geboren, schloß ihr Magisterstudium an der Hamburger Universität in Allgemeiner Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Theater und Medien mit einer Arbeit "Zum Kunst- und Körperverständis des Ausdruckstanzes im Werk von Mary Wigman" ab. Von 1988-1991 absolvierte sie die Zusatzausbildung "Integrative Tanz-Pädagogik" und war in den Jahren 1990 bis 1994 als verantwortliche Mitarbeiterin beim Tanzfestival "Tage des Tanzes" in Süddeutschland tätig. Promotion 1998 am Kulturwissenschaftlichen Institut der Humboldt Universität Berlin bei Prof. Hartmut Böhme. Mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 ist sie Dramaturgin am TAT/Bockenheimer Depot in Frankfurt und z.Zt am Ballett Frankfurt bei William Forsythe beschäftigt.

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Mitten im Leben. Musiktheater von der Oper zur Everyday-Performance mit Musik. ca. € 48,00, ca. 360 Seiten
ISBN: 978-3-8260-4184-6
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: A. Mungen: Einführung – T. Steiert: Musiktheater: Zwischen Werkkonzept und Forschungsperspektive – S. Woyke: Venezianisches Musiktheater im 17. Jahrhundert: Überlegungen bezüglich einer gewinnbringenden Definition – A. Gerhard: Die Kunst des ‚pacing‘. Der Wechsel von Zeitstrukturen als notwendige Kategorie der Opernanalyse – T. Koebner: „Kraftwerke der Gefühle“? Notizen zum Opernfilm – J. Schläder: „... da der Tod der wahre Endzweck unsers lebens ist...“ Peter Konwitschnys Dekonstruktion der zweiten Ottavio-Arie – S. Schroedter: Tanztheater und transmediales Musiktheater: Chancen und Grenzen musikchoreographischer Arbeit zwischen Theater, Performance und Medienkunst – M. Linhardt: Musikalisches Theater zur Unterhaltung – Vermischte Genres von Shakespeare bis zur Haller-Revue – D. Altenburg: Zwischen Theaterroutine und Experiment. Zur Schauspielmusik im 18. und 19. Jahrhundert – Betzwieser: „Macht der Gefühle“ und Macht der Bilder – Musiktheaterforschung im multimedialen Zeitalter – C. Siegert: Pasticcio – C. Balme: Klang sehen: Visualität im zeitgenössischen Musiktheater – S. Fohr: Charlotte Salomons Leben? oder Theater? als musiktheatraler Bildertext gelesen – W. Klüppelholz: „Meine Filme sind Opern“ Kagels Musiktheater auf und jenseits der Bühne – eine tour d’horizon – K. Holtsträter: Musiktheater im Fernsehen – U. Hartung: Das „multimediale Fragment-Kunstwerk“. Die Oper und die Chancen ihrer Inszenierung im 21. Jahrhundert am Beispiel musiktheaterbezogener Arbeiten Christoph Schlingensiefs – S. Mösch: Regietheater – D. Roesner: Musikalisches Theater – Szenische Musik – J. E. Müller: Das Hollywoodmusical, ein Gesamtkunstwerk? – L. Stampa: Das Musiktheater Franz Wittenbrinks als Ausgangspunkt für musiktheaterwissenschaftliche Betrachtungen – A. Langer: Musiktheater versus Oper - Eine Polemik? – D. Kolesch: Stimme Der Autor Anno Mungen ist seit dem Wintersemester 2006/07 Leiter des Forschungsinstituts für Musiktheater auf Schloss Thurnau und Inhaber des Lehrstuhls für Theaterwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Musiktheaters an der Universität Bayreuth.

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Musik - unsere Welt als andere Phänomenologie und Musikpädagogik im Gespräch € 35,00 / Sfr 61,80
ISBN: 9783826020032
Erscheinungsahr: 2001
Seitenanzahl: 231
Sprache: deutsch
Kurzinhalt: Weil Musik mehr ist als eine geschriebene Partitur oder eine tönende Architektur, und weil ihre Wahrnehmung auch mehr ist als eine auditive "Sensibilisierung" oder die Erkenntnis eines wie auch immer gearteten Prinzips des Komponierens, sind alle, die mit ihr umgehen, - sei es produktiv, reflexiv oder vermittelnd - gehalten, die Türen zu den Nachbargärten weit offen zu halten. Was bis zu Bach selbstverständlich war: die Einbettung der Musik in einen Lebens-, Denk- und Glaubenszusammenhang mußten Komponisten nach ihm - so Mendelssohn-Bartholdy, Mahler, Debussy, Messiaen und andere - immer wieder erinnern. Denn sie wollten, daß ihre Musik nicht (nur) "autonom" begriffen, sondern "poetisch" verstanden und erlebt werde. Die Vorstellung, Musik sei ein autonomes Werk per se, ist nur sehr begrenzt gültig. Falsch angewendet, kann diese Verengung dazu führen, der Musik gerade jenen Atem zu nehmen, der ihr die Kraft der "Ansprache" und die Chance der Mit-Teilung mit ihrem Hörer verleihen. Diese berechtigten Erwartungen des Hörers aber sind wiederum nur einlösbar, wenn in der Musik nicht nur ein noch so bewundernswertes und "interessantes" Bauprinzip zur Entdeckung ansteht, sondern wenn sie als ein Spiegel von Ich und Welt erkannt, vermittelt und gehört wird. Nur eine solche Musik kann den Hörer "be-treffen" und "interessieren". Dieser Blickwinkel verbindet sich mit dem Begriff der "Lebenswelt" und wird für die Praxis der Musikerziehung und deren wissenschaftliche Klärung in der Musikpädagogik von wachsender Bedeutung. Mit ihm wird Partei ergriffen für den Rezipienten, ohne den Werkanspruch zu übersehen und ihn auf eine mimetisch-illustrative Ebene abzudrücken, die kein ernsthafter Komponist besonders schätzt. Sich auf diese Lebenswelt in der Musik einzulassen, bedeutet freilich, die Türen weit zu öffnen. INHALT Bernhard Waldenfels: Lebenswelt als Hörwelt - Karl Heinrich Ehrenforth: Lebenswelt - das "wirklich Erste" - Musikerziehung zwischen ästhetischer Autonomie-Idee und dialogischem Bildungskonzept - Jürgen Vogt: "Das Eigene und das Fremde" - Nur ein Modethema der Musikpädagogik? - Alexander Haardt: Strukturen musikalischer Zeit - Zur Musikphänomenologie Roman Ingardens und Aleksey Losevs - Hermann Josef Kaiser: Auf dem Wege zu verständiger Musikpraxis - Hans Bäßler: Religiöse Musik der Jugendkultur(en) als Herausforderung - Lebenswelt als Perspektive in Religions- und Musikunterricht - Christoph Richter: Von zwei Wirklichkeiten der Musik - In welcher Lebenswelt lebt Musik? (erörtert am langsamen Satz "Andante con moto quasi Allegretto" aus dem Streichquartett op. 59, Nr. 3 von Ludwig van Beethoven) - Andreas Georg Stascheit: Lebenswelt des musikalischen Handelns - Üben zwischen Engagement und Degagement - Christoph Schönherr: Lebenswelt Musizieren - Klassenmusizieren als Prozeß der Verständigung - Wilfried Fischer: Musizieren - selbst eine lebensweltliche Grunderfahrung - Ernst-Klaus Schneider: Stille-Erfahrung und Musik - Ortwin Nimczik: "Schlaf, Kindlein, schlaf..." - oder: Ein "Wiegenlied" zum Wachwerden? - Dominik Paß: Elektronische Musik als Medium der Entortung - Heteroästhesie durch Klang und Geräusch Der Herausgeber Karl Heinrich Ehrenforth, em. Prof., war Musikwissenschaftler an der Musikhochschule Detmold.

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